Was erwartet Sie im Mathematikunterricht in der
Fachoberschule 11. Klasse Nichttechnik?
Die Fachoberschule als weiterführende berufliche Schule führt die Schülerinnen und Schüler mit mittlerem Bildungsabschluss zur Fachhochschulreife. Die bereits vorhandene Allgemeinbildung wird an der Fachoberschule intensiv erweitert.
Was bedeutet dies für den Mathematikunterricht? Die zu Beginn der Schullaufbahn teils vorhandenen unterschiedlichen Bildungsständen der Schülerinnen und Schüler werden angeglichen und auf das Anspruchsniveau der Fachoberschule angepasst. Grundlegende Themengebiete wie Zahlenmengen, Funktionen etc. werden wiederholt und auch teilweise neu entwickelt. Wichtig ist allerdings anzumerken, dass Defizite der Schülerinnen und Schüler im Fach Mathematik durch eigene häusliche Leistung beseitigt werden müssen. Eine ausführliche Wiederholung zu algebraischen Grundlagen aus der Mittelstufe ist im Lehrplan der Fachoberschule nicht vorgesehen.
Mathematik zählt zu einem der vier Abiturprüfungsfächer an der Fachoberschule. In der Abschlussprüfung der 12.Klasse werden Kenntnisse aus der Analysis und der Stochastik geprüft. Die Abiturprüfung der 13.Klasse fordert darüberhinaus weiterführende Fähigkeiten aus der Analysis und es müssen hier Kenntnisse aus der linearen Algebra und analytischen Geometrie gezeigt werden. Die Abschlussprüfungen sind demnach jeweils zweigeteilte Prüfungen mit dem Themenbereich Analysis und einer weiteren Disziplin (Stochastik oder Geometrie). Analysis stellt folglich das umfassendste Themengebiet im Mathematikunterricht der Fachoberschule dar.
Die drei ersten großen Lerngebiete für die 11. Klasse Nichttechnik:
- Grundbegriffe zu reellen Funktionen (Analysis)
- Lineare Gleichungssysteme (Lineare Algebra)
- Grenzwert und Stetigkeit (Analysis)