Grundlagen des Erlebens, Verhaltens und Handelns
Erkennen Sie etwas? Bei der Betrachtung eines solchen Bildes spielen unter anderem drei Elemente eine Rolle: Wahrnehmung, Gedächtnis und Denken. In diesem Zusammenhang setzen sich die Schüler mit den kognitiven Fähigkeiten und Funktionen des Menschen auseinander. Sie erarbeiten sich einen ersten Überblick über emotionale und motivationale Prozesse und werden sich der Wechselwirkung zwischen Emotionen, Kognitionen (Gedächtnis, Denken, Wahrnehmung) und Motivation bewusst.
Beim Thema Gedächtnis werden grundlegende Annahmen eines Gedächtnismodells wie z.B. eines Mehrspeichermodells aus Ultrakurzzeitgedächtnis, Kurzzeitgedächtnis und Langzeitgedächtnis sowie Gedächtnishemmungen erörtert. Denken heißt in der Psychologie sich über Problemlösungs- und Entscheidungsprozesse bewusst zu werden und Formen des Denkens unterscheiden zu können. Dennoch spielt bei derartigen Prozessen nicht allein die Kognition eine Rolle. So liegt z.B. die Entscheidung sich für die Ausbildungsrichtung Sozialwesen anzumelden, nicht ausschließlich bei rationalen Überlegungen, sondern hängt auch von emotionalen und motivationalen Anreizen ab.