Zwei große Kartons, randvoll mit Spielsachen, warteten nur darauf von neugierigen SchülerInnen ausgepackt, entdeckt und „bespielt“ zu werden.
In einer Art „Selbstversuch“ bekamen die SchülerInnen im Rahmen der fachpraktischen Anleitung die Möglichkeit, selbst zu „erfahren“ und sich zu „erspielen“,
- welches „Spielzeug“ auf den ersten Blick fasziniert, nach einigen Minuten aber eher langweilt – oder doch zum Weiterspielen animiert,
- mit welchen Spielsachen man lieber allein oder besser mit anderen spielt,
- welche Spielsachen nur für „Kleine“ – oder auch noch für Große interessant sind.
Während ihrer Zeit im Praktikum hatten die Schüler/Innen fast täglich Umgang mit den verschiedensten Spielmaterialien und konnten so die Erfahrung machen, welch bedeutenden Stellenwert „Spielen“ für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen hat. Ganz zurecht wird das Spiel als „Arbeit des Kindes“ bezeichnet.
Aufgrund dieser Erfahrungen aus dem Praktikum und ihrer eigenen, hautnahen Eindrücke reflektierten die SchülerInnen Möglichkeiten, die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen sowohl im kognitiven, im sozialen als auch im emotionalen und konativen Bereich zu fördern und somit die Gesamtentwicklung positiv zu beeinflussen.
Deutlich wurde aber auch, dass manche Spielsachen eher den Wünschen und Vorstellungen des erwachsenen „Schenkers“, weniger aber denen des beschenkten Kindes entsprechen, und dieser sich eher selbst eine Freude machen wollte! Der Kauf von Spielsachen will also wohl überlegt sein!
Die Zeit an diesem Nachmittag in der Schule verging für die meisten Schüler/Innen wie im Flug und das Aufräumen machte den „großen Kindern“ genauso wenig Spaß wie den „Kleinen“ an deren Praktikumsstellen.
Verfasst von OStRin Fedeneder und StRin Moser