In ca. 16 Stunden von einer 30 Tonnen Stahlblechrolle zum fertigen Auto.
Die Werksführung gab den SchülerInnen einen Einblick in die Automobilproduktion.
Nach einem Kurzfilm über die Geschichte von BMW ging es zum
Stanz- und Presswerk.
Hier kann man verfolgen wie aus Stahlblechrollen
Bleichteile gestanzt und geformt werden.
Der Lärmpegel, verusacht durch die Pressen mit einem Pressdruck von bis zu 1200Tonnen, ermöglicht ein Arbeiten nur mit Gehörschutz.
In der Schweißerei setzen Schweiß-Roboter die Blechteile zur fertigen
Karosserie zusammen.
Nachdem die Karosserie von Fett und Öl gereinigt wurde gelangt diese zur
Lakiererei.
Um die nötige Haltbarkeit zu gewährleisten wird in mehreren Schichten
Lack aufgetragen.
Den größten Anteil haben dabei Fahrzeuge mit den
Farben "grau, schwarz und blau".
Im Werk für die Endmontage werden in die Karosserie das Fahrwerk,
der Motor, die Scheiben, die Sitze usw. eingebaut.
Während in der Stanzerei, im Presswerk, in der Schweißerei und
der Lackiererei die Prozesse weitgehends vollautomatisch ablaufen
werden in der Entmontage größtenteils Teile von Menschen eingebaut.
Lediglich Arbeiten, die körperlich schwer zu verrichten sind, werden
von Robotern übernommen.
Bevor die Fahrzeuge das Werk verlassen, werden auf einem Prüfstand alle
Funktionen (Bremsen, Elektrik, Motor usw.) getestet.
Der Motor wird erstmals gestartet und das
Fahrzeug auf 150km/h beschleunigt.
Nachdem ca. 103 000 Teile zusammengeführt und getestet
wurden, verläßt das Fahrzeug nach etwa 16 Stunden das Werk.