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Panorama 2010/2011



Einladender Eingang für Grundschule St. Peter

Neugestaltung mit Musik und Baum-Pflanzung gefeiert – Großes FOS-Projekt

 

Sehr schön ist er geworden, der Eingangsbereich der Grundschule St. Peter. Neben dem auffälligen Namenszug an der neuen Betonmauer fallen einladende Sitzgelegenheiten für Eltern, die ihre Kinder abholen, ins Auge. Die Ideen für die Neugestaltung lieferten 50 Schüler der Fachoberschule (Gestaltung) unter der Leitung von Lehrer Max Messemer im Rahmen des Projekts „Wissen schafft Zentrum“. Am Montagvormittag wurde der Abschluss der Arbeiten auf dem schönen, neuen Vorplatz mit Musik, Tanz und der Pflanzung einer blühenden Zierkirsche gefeiert.

 

Für Knapp zwei Stunden wurde die Schulgasse komplett gesperrt. Auf Höhe des Eingangs standen mitten auf der Straße Bierbänke für die vielen Gäste - unter Ihen Vertreter der Stadt, der Politik, der Schulen, des benachbarten Wissenschaftszentrums, Sponsoren, Mädchen und Buben der Kindergärten Kunterbunt und Donaugasse.

 

Rektorin Ursula Urban verreit, dass der Oberbürgermeister die Idee für die Zusammenarbeit mit der FOS gehabt hätte. Ihr Dank galt neben den Fachoberschülern auch den Sponsoren der Maßnahme: „ Was wäre eine Schule ohne zahlungskräftige Wirtschaft?“ Innen- und Außenbereich des Eingangsneu zu gestalten, habe etwa 10000 Euro gekostet.

 

Die Petersschule sei in die Jahre gekommen, betonte OB Markus Pannermayr. Fehlender Name auf dem Schulgebäude und eine Vorfläche, die nicht mehr zeitgemäß war, hätten das Projekt notwendig gemacht. Er gratulierte zur gelungenen Neugestaltung des Eingangs und kündigte an. „ Wir werden uns noch Weiteres für die Petersschule einfallen lassen.

 

Oberstudiendirektor Peter Söll von der FOS stellte heraus, dass für eine moderne Ausbildung derartige Projekte unabdingbar seien. Sie führten adäquat ans Berufsleben heran und böten den Schülern wichtige praktische Erfahrungen. die Ausbildungsrichtung Gestaltung verursache nicht unerhebliche Kosten. Umso mehr freue er sich, dass die Fachoberschule - wie jetzt an die Petersschule - auch etwas zurückgeben könne. Die am Projekt beteiligten 50 Schüler erhielten vom OB Urkunden.

 

Max Messemer, Lehrer der Ausbildungsrichtung Gestaltung, sprach von einem außergewöhnlich und sehr schönen Projekt, in dessen Mittelpunkt das Zusammenwachsen der Petersschule mit dem Wissenschaftszentrum gestanden sei. Fünf Lehrer und 50 Schüler hätten das Projekt, das im April 2010 startete, gemeinsam gestemmt; die Entwürfe von 18 Schülern seien verwirklicht worden. Als Vorteile der Aktion pries Messemer die Öffnung der FOS nach außen sowie die einwöchige Zusammenarbeit von einigen Fachoberschülern mit Viertklässlern der Petersschule. „ Das ist mir sehr nahegegangen.“

 

Während der Feier stellten Petersschüler den Fachoberschülern ein paar Fragen. Die viereckigen Betonschüttungen mit Holzoberfläche sollten Autos den Weg versperren und Eltern die Möglichkeit zum Sitzen bieten. Beton habe man gewählt, da er langlebig und zeitlos sei. Das bunte Glas hinter dem Schriftzug“GrundschuleSt. Peter“ wurde von den Fachoberschülern entworfen und von einer Glaswerkstatt angefertigt. An den Magnettafeln im inneren Eingangsbereich - hier stehen neuerdings auch Bänke und Tische aus Eiche - arbeiteten die FOSler 100 Stunden. Mit der Umsetzung ihrer Pläne sind sie sehr zufrieden: „ Es ist ganz toll geworden, genauso wie wir es uns vorgestellt haben.“

 

Textquelle: Straubinger Tagblatt vom 12.04.2011

 

Erstellt am 28.05.2011 von StR Kiefl