In der Gestaltungslehre werden die theoretischen Grundlagen für das praxisorientierte Fach Darstellung geschaffen.Das bedeutet nicht nur, bildnerische Grundbegriffe und Techniken kennen zu lernen, um das eigene praktische Tun gedanklich vorzubereiten und zu verarbeiten, sondern schließt darüber hinaus die kritische Stellungnahme zu eigenen sowie fremden Arbeiten mit ein.
Dazu muss die Fähigkeit entwickelt werden, bildnerische Probleme zu erkennen und sprachlich sachgerecht zu erfassen. Die sinnliche Wahrnehmung geht hier Hand-in-Hand mit der gedanklichen Auseinandersetzung.
Bei der Kunstbetrachtung dient ein allgemeiner Überblick über die Kunstgeschichte vor allem dazu, einen Einblick in die vielfältigen Bedingungen für das Entstehen und den Wandel künstlerischer bzw. gestalterischer Prozesse zu erhalten. Dabei fokussieren sich die Werkanalysen sowohl auf Werke der bildenden Kunst als auch auf die Bereiche Architektur, Städtebau, Denkmalpflege, Design, Werbung, Medien.