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Auf Du und Du mit Kainz und Kainz

Fachoberschüler der Ausbildungsrichtung Gestaltung im Gespräch mit den Künstlern Nikolaus und Alfred Kainz

 

Auf Initiative von Herrn Max Messemer, Leiter der fachpraktischen Ausbildung in der Gestaltung, fand im Weytterturm anlässlich der Ausstellung „Verbindungen“ ein reger Austausch zwischen dem Maler Nikolaus Kainz, dessen Neffen, dem Bildhauer Alfred Kainz, sowie interessierten Schülern der elften Jahrgangsstufe statt. Die jungen Leute dafür zu sensibilisieren, wie Künstler arbeiten, welche Fähigkeiten man bündeln muss, um am Markt erfolgreich sein zu können – all das kann nur im unmittelbaren Austausch mit „echten“ Künstlern erfolgen – so Max Messemer, der stets darum bemüht ist, die fachpraktische Ausbildung beispielweise durch die Teilnahme an Wettbewerben sowie durch den Austausch mit Experten zu öffnen.

 

Die Schülerinnen und Schüler zeigten sich sehr interessiert an der Ausstellung „Verbindungen“, die Skulpturen und Malerei von Alfred Kainz und Nikolaus Kainz zeigt. Zunächst bot sich den jungen Gestaltern die Gelegenheit, in Ruhe zu schauen, zu staunen, sich zu wundern, sich zu fragen, zu entdecken, um schließlich Meinungen und Eindrücke im direkten Gespräch mit den Künstlern auszutauschen. Alfred Kainz, der sich als Bildhauer insbesondere auf Brunnen und Platzgestaltung, Skulpturen, Raum und Gartengestaltung, aber auch auf christliche Kunst konzentriert, betonte die Bedeutung einer grundständigen Ausbildung, die er als unabdingbar für die erfolgreiche Arbeit im Kunstgewerbe erachtet. So hat er selbst eine Steinbildhauerlehre sowie vier Semester Meisterschule für Steinbildhauer absolviert;  „Heute sehe ich ein Material und weiß, was ich daraus mache!“, so Alfred Kainz.

 

Beeindruckt zeigten sich die Schüler auch von den sehr persönlichen Erzählungen von Nikolaus Kainz, der sich die Zeit nahm, auch einzelne Bilder zu besprechen. „Ich war überrascht über die Geschichten und Ideen, die hinter dem Kunstwerk stehen und deren Kenntnis Aufschluss über die Bilder geben“, so Nora Lechner (Schülerin der Klasse 11dG). „Man hat gespürt, dass die Kunstwerke teilweise sehr spontan entstanden sind und dadurch ein hohes Maß an Ausdruckskraft besitzen!“ – darin sind sich die Schüler Marco Becken und Patricio Grau einig. „Es ist interessant und lehrreich, Künstlern zu begegnen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen!“ – so das einhellige Echo der Veranstaltung.

 

Verfasst von StRin Stadlbauer

 

Erstellt am 15.1.2010 von StR Kiefl