Ziel des Faches Wirtschaftsinformatik ist es, problemlösendes Denken anhand unterschiedlicher wirtschaftlicher Aufgabenstellungen mithilfe von Standard- und Branchensoftware wie Microsoft Excel, Access, PowerPoint etc. zu fördern. Hierbei ist nicht das primäre Ziel, den Umgang mit dem PC zu schulen, sondern anwendungsorientierte Problemstellungen lösen zu können, wobei dennoch durch die Benutzung diverser Software die Beherrschung der Grundfunktionen des Betriebssystems vermittelt wird.
In diesem Zusammenhang lernen die SchülerInnen die Notwendigkeit einer strukturierten Vorgehensweise für die Problemlösung kennen und entwickeln Strategien für die Beschaffung, Verarbeitung und Präsentation von Informationen. Es wird besonders Wert darauf gelegt, dass die Schülerinnen und Schüler selbstständig mit der Software arbeiten und zusammen in Gruppen gemeinsam Lösungskonzepte erarbeiten und überprüfen.
Der Lehrplan im Fach Wirtschaftsinformatik ist in allen Jahrgangsstufen modular in Pflicht- und Wahlmodule aufgebaut. Mit diesem modularen Aufbau wird die Profilbildung der einzelnen Schule gestärkt und es ermöglicht den Lehrkräften, auf unterschiedliche Eingangsvoraussetzungen und Neigungen der Schülerinnen und Schüler besser eingehen zu können. Die Abfolge der Module und die Auswahl der Wahlmodule wird von der unterrichtenden Lehrkraft eigenverantwortlich gestaltet.
In der 12. Jahrgangsstufe der Berufsoberschule umfasst der Lehrplan im Fach Wirtschaftsinformatik zwei Pflicht- und drei Wahlmodule, von denen mindestens eines verbindlich unterrichtet werden muss.
Für die zwei Wochenstunden in der 12. Klasse der Berufsoberschule stehen folgende Pflichtmodule (P) und Wahlmodule (W) im Lehrplan:
- Datenmodellierung und Implementierung (P)
- Problemlösung mit einer relationalen Datenbank (P)
- Warenwirtschaft (W)
- Makroprogrammierung (W)
- Tabellenkalkulation (W)