Das Unterrichtsfach Volkswirtschaftslehre befasst sich mit den wirtschaftlichen Grundlagen unserer Gesellschaft und möchte sich kritisch mit den wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und ökologischen Herausforderungen in Gegenwart und Zukunft auseinandersetzen und dabei Kenntnisse und Denkweisen moderner Wirtschaftswissenschaften vermitteln.
Im Mittelpunkt der Volkswirtschaftslehre stehen keine leblosen Gegenstände, sondern der Mensch in einer freiheitlich wirtschaftlichen Ordnung. Im Rahmen von Konjunkturanalysen wird dem Schüler deutlich, dass Wirtschaftswachstum zur Bewältigung der sozialen und gesellschaftlichen Probleme beiträgt. Dabei ist ebenso eine qualitative Lenkung des Wachstums erforderlich, um die Rohstoffvorräte wie die Umwelt zu schonen und damit Ökologie und Ökonomie ausgewogen in Einklang zu bringen, was den Einsatz neuer, umweltschonender Technologien bedingt.
Im Zuge der Internationalisierung der Wirtschaft wird den Schülern die enorme Bedeutung der außenwirtschaftlichen Verflechtung für den Wirtschaftsstandort Deutschland bewusst und sie erhalten Einsicht in die Problematik der weltwirtschaftlichen Arbeitsteilung und die Folgen des internationalen Kapitaltransfers. Aufgrund dieser Komplexität der ökonomischen Beziehungen erfordert die Volkswirtschaftslehre häufig ein theoretisch-abstraktes Niveau und eine Betrachtung der Inhalte in Modellen, die oftmals nur eine begrenzte Aussagekraft für die Zukunft ermöglichen.
Die Lerninhalte der Volkswirtschaftslehre ermöglichen eine enge Verflechtung mit anderen Unterrichtsfächern wie Betriebswirtschaftslehre, Wirtschaftsinformatik, aber auch Sozialkunde und Geschichte, um Gemeinsamkeiten wie Unterschiede herauszuarbeiten und aufzuzeigen.
Für die drei Wochenstunden in der 12. Klasse der Fachoberschule stehen im Fach Volkswirtschaftslehre folgende Lerngebiete im Lehrplan:
- Grundlagen der Volkswirtschaftslehre
- Sozialprodukt und Wirtschaftsschwankungen
- Geld und Währung
- Internationale Wirtschaftsbeziehungen
- Projekt