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Technologie/Informatik



Was erwartet Sie im Technologie/Informatik-Unterricht in der
Berufsoberschule 12. Klasse Ausbildungsrichtung Technik?

 

Der Lehrplan im Fach Technologie/Informatik ist modular in Pflicht- und Wahlmodule aufgebaut um die pädagogische Freiheit der Lehrkräfte zu unterstützen und die Profilbildung der einzelnen Schulen zu stärken. Ein Modul umfasst eine halbe Jahreswochenstunde, die Abfolge der Module ist von den Lehrkräften eigenverantwortlich zu gestalten.

 

In der 12. Jahrgangsstufe der Ausbildungsrichtung Technik umfasst der Lehrplan sechs Pflicht- und vier Wahlmodule, wobei insgesamt sechs Module behandelt werden müssen. Hierfür stehen insgesamt drei Jahreswochenstunden zur Verfügung.

 

Pflichtmodule

  • Energie, Energietransport und Energieumwandlung

  • Thermodynamische Systeme und Prozesse

  • Kernenergie

  • Grundlagen moderner Programmiersprachen

  • Programmiertechniken und Datenstrukturen

  • Komplexe Aufgabe

 

Wahlmodule

  • Objektorientierte Programmierung
  • Systeme und Prozesse
  • Regelung von Systemen und Prozessen

  • Effiziente und Ressourcen schonende Energieanwendung

 

Energie, Energietransport und Energieumwandlung

 

Die SchülerInnen kennen die Bedeutung der Energienutzung für Mensch und Umwelt und haben einen Überblick über ihre Auswirkungen. Dazu setzen sie sich mit den Erscheinungsformen der Energie, dem Energietransport und der Energieumwandlung auseinander.

 

Thermodynamische Systeme und Prozesse

 

Die SchülerInnen optimieren den thermischen Wirkungsgrad ausgewählter Kreisprozesse. Durch die Analyse und Berechnung der thermodynamischen Prozesse erlangen sie ein tieferes Verständnis für übergreifende technologische Zusammenhänge. Dabei erkennen sie die Bedeutung dieser Prozesse für die Energieumwandlung und die technologischen Grenzen der Optimierung.

 

Kernenergie

 

Die SchülerInnen können die Argumente für und gegen die Nutzung der Kernenergie bewerten. Sie können die Kernprozesse erklären und die dabei umgesetzte Energie berechnen.

 

Grundlagen moderner Programmiersprachen

 

Die SchülerInnen verwenden Kontrollstrukturen und Grundfunktionen einer modernen Programmiersprache um einfache Aufgaben durch kleine Programme lösen bzw. beschreiben zu können. Sie vertiefen mittels praxisorientierter Problemstellungen ihre Kenntnisse über Datentypen, Datenstrukturen und logische Operationen.

 

Programmiertechniken und Datenstrukturen

 

Die SchülerInnen erstellen programmorientierte Diagramme und verwenden Wiederholungsbefehle und Unterprogramme. Sie erkennen die Notwendigkeit weiterer Programmiertechniken und -strukturen, um komplexere Problemstellungen anhand unterschiedlicher Datenstrukturen zu lösen. Dabei wird ihnen bewusst, dass sie dadurch effektivere und übersichtlichere Programme schreiben können.

 

Komplexe Aufgabe

 

Die SchülerInnen erlernen einerseits die umfassende etrachtungsweise der gestellten Aufgaben, andererseits entwickeln sie kommunikative und soziale Kompetenz. Sie bearbeiten selbstständig unter Benutzung von fachbezogenen Informationsquellen eine komplexe Aufgabenstellung. Dabei beziehen sie Informationen anderer Fachgebiete auch außerhalb der Technologie mit ein.

 

Objektorientierte Programmierung

 

Die Schülerinnen und Schüler erlangen einen Einblick in die Programmierung von Objekten und die Fähigkeit, problembezogene Klassen zu generieren sowie die für die Lösung relevanten Methoden zu erstellen.

 

Systeme und Prozesse

 

Die SchülerInnen stellen Systeme und Prozesse durch geeignete Graphiken und Programme dar. Dazu beschreiben und klassifizieren sie Systeme/Prozesse und erkennen und benennen die Grenzen von Systemen/Prozessen. Sie erlangen durch genaue Analyse ein besseres Verständnis der Systeme/Prozesse. Dazu bestimmen sie die wesentlichen Elemente eines Prozesses/Systems und beschreiben deren Wirkungsbeziehungen.

 

Regelung von Systemen und Prozessen

 

Die Schülerinnen und Schüler planen die Regelung eines Prozesses/Systems. Dabei eigenen sie sich die wesentlichen Begriffe und Komponenten von Regelkreisen an und stellen sie in geeigneter Form dar. Sie lernen Regelkreise aufzubauen, in Betrieb zu nehmen oder zu simulieren. Dabei erkennen sie die Wirkung der (negativen) Rückkoppelung als Bedingung und die Bedeutung der Regelung für die Automatisierung von Prozessen/Systemen.

 

Effiziente und Ressourcen schonende Energieanwendung

 

Die SchülerInnen entwickeln ein Verständnis für ein effizientes, Ressourcen schonendes und umweltbewusstes Handeln und erwerben die Fähigkeit, dies umzusetzen. Sie nutzen ihre bisher erworbenen Kenntnisse und vertiefen sie bei der Auseinandersetzung mit der Problematik der Energieversorgung. Dabei lernen sie regenerative Energiesysteme kennen.

 

In der 12. Klasse werden im Fach Technologie/Informatik zwei Schulaufgaben, jedoch keine Abschlussprüfung geschrieben.

 

Mit diesen Kenntnissen und Fähigkeiten erhalten Sie eine umfangreiche anwendungsorientierte Ausbildung zu den Grundlagen der Technologie/Informatik.