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Internationales Praktikum für FOS-Schüler



Neue Perspektiven durch Erasmus+ - Programm

 

Nun können FOS-Schüler des Technikzweigs Teile ihres Praktikums in Schweden absolvieren, aber auch umgekehrt: Schwedische Schüler des Yrkes-Gymnasiums in Umeå arbeiten und lernen in Deutschland. Die Erasmus+ - Partnerschaft geht in die erste Runde.

 

In Zeiten, wo die Kritik an der EU oftmals die positiven Stimmen übertönt, freut es die beiden Projektleiter Felix Armbruster und Florian Griesbeck umso mehr, für ihre Schüler den europäischen Gedanken erfahrbar zu machen: In insgesamt vier Auslandsaufenthalten können die niederbayerischen Praktikanten nun von den Schweden lernen.

 

Die sind vor allem fit in Holz- und Bautechnik. So soll zusammen ein Holzhaus mit allen dazu erforderlichen Arbeitsschritten entstehen. Warum die FOS Straubing mit einem Gymnasium zusammenarbeitet, liegt auch auf der Hand. Anders als in Deutschland ist diese Schulart deutlich praxisorientierter als hierzulande. Insgesamt 50 Prozent der Praktikumszeit leisten die schwedischen Gymnasiasten in örtlichen Betrieben ab. Es gibt also vieles, was den Kompetenzaustausch mit den Skandinaviern für die FOS attraktiv macht.

 

Aber auch die schwedischen Praktikanten profitieren vom Austausch mit den Niederbayern, denn vor allem die Metall- und Elektrotechnikwerkstatt ist besser ausgestattet und speziell auf die Praktikumsinhalte ausgerichtet. Während des Austauschs sind die Schüler in Gastfamilien untergebracht und lernen so Land und Leute kennen. Nebenbei erlangen Schüler und Lehrer Einblick in das schwedische Bildungssystem. Bei den Schweden stehe der partnerschaftlich- kooperative Gedanke zwischen Lehrer und Schüler schon seit jeher im Vordergrund – auch möglich durch kleinere Klassenstärken, berichtet Florian Griesbeck.

 

Ganz nebenbei würden auch die Fremdsprachenkenntnisse in Englisch verbessert, ergänzt Felix Armbruster. Und beide bestätigen: „Die Kommunikation während des Projekts läuft wie selbstverständlich, die Schüler finden unheimlich schnell zusammen, sobald sie ein gemeinsames Ziel verfolgen. Und am Ende sind es genau diese Erfahrungen, die unsere Schüler prägen und bei denen sie vielleicht erst im Nachhinein vollends erkennen, wie wertvoll sie sind. Das haben wir so jedenfalls bei unserem ersten Erasmus-Projekt, bei dem es um die Nutzung regenerativer Energien in vier verschiedenen Ländern ging, gesehen“.

 

Die Bewilligung für dieses Projekt läuft nun zwei Jahre und finanziert alle Auslandsaufenthalte und Vorbereitungstreffen. Der innovative Beitrag zur grenzüberschreitenden Bildungsarbeit sei bei der Erasmus+ - Kommission deswegen so gut angekommen, weil die Internationalisierung der Lehre bei dem Projekt im Vordergrund steht und er somit einen wichtigen Beitrag zur Völkerverständigung leistet, ganz davon abgesehen, dass er die Schüler auf ein international ausgerichtetes Studium vorbereitet.

 

Die Schulleiterin Doris Luttner ist begeistert von dem Engagement der Schüler, die sich auf den Austausch freuen. Das Projekt trage dazu bei, dass die jungen Erwachsenen offen sind für neue Wege und Lust darauf bekommen, sich mit anderen Menschen auseinanderzusetzen. „Um einander zu verstehen, muss man sich kennen. Und das wird durch das Erasmus+- Projekt möglich“, ermuntert sie die Schüler.

 

Verfasst von StRin Julia Vogel, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit


Erstellt am 17.10.2016 von StR Griesbeck