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Projekt: Synergy of Best Practice



PROJEKTHINTERGRUND:
Das Bildungsangebot an europäischen Schulen ist außerordentlich vielfältig. Die Lehrschwerpunkte an Schulen eines Partnerlandes  werden oft an Schulen in anderen europäischen Regionen nicht oder nur rudimentär angeboten. Diese Schulen hingegen bieten oft wiederum Lehrplanschwerpunkte, die im anderen Partnerland nicht oder nur in geringem Umfang angeboten werden.
In dieser Komplementärverteilung liegt ein großes, bislang viel zu wenig genutztes Synergiepotential, dessen Nutzbarmachung für die Schulen der einzelnen Partnerländer eine große Rolle bei der Schaffung eines europäischen Raums der Kompetenzen und Qualifikationen spielen wird. Die Identifikation und Ausschöpfung dieser Synergien soll Sinn und Zweck des Projektes "Synergy of best practices" (SBP) sein.
An der Beruflichen Oberschule Straubing liegt der Schwerpunkt der fachpraktischen Ausbildung in der Elektro- und Metalltechnik. Projekte im Bereich der Bau- und Holztechniken sind auf Grund fehlender Werkstatträume durch das Lehrpersonals nur in kleinem Maßstab an dieser Schule durchführbar.  Das Yrkesgymnasiet in Umeå legt den Fokus hingegen in der fpA auf genau diese beiden Bereiche.
Elekto- und Metalltechnik ist  wiederum in der schwedischen Partnerschule aus den oben genannten Gründen kein Kernbereich der Lehre . Somit ergeben sich hier Synergieeffekte, die bei entsprechender Nutzung allen Beteiligten erheblichen Kompetenzzuwachs ermöglichen. Auch die Qualität der Lehre an beiden beteiligten Institutionen wird sich langfristig verbessern.

PROJEKTZIELE:
Das Projekt SBP soll im Rahmen einer bilateralen strategischen Schulpartnerschaft an den Schulen in Umeå (Nordschweden) und Straubing (Niederbayern) ...
- den Austausch über bewährte Verfahren im Bereich der fachpraktischen Ausbildung im Bereich Technik etablieren ("best practice").
- Defizite der fachpraktischen Ausbildung in den Bereichen Bau- und Holztechnik (Straubing) bzw. Metall- und Elektrotechnik (Umeå)
   durch die Nutzung der vorhandenen Angebote/Kapazitäten der Partnerschulen beheben.
- individuellen Kompetenzzuwachs für die Lehrenden und Lernenden ermöglichen.
- langfristig und nachhaltig die Lehre an beiden beteiligten Institutionen verbessern.
- interkulturelle, sprachliche und fachliche Kompetenz der Lernenden durch die bilaterale Planung und Durchführung von konkreten
   Projekten fördern.
 - die Kompetenzen der Schüler/ -innen im Bereich IKT stärken.

Schwerpunkt ist die Nutzbarmachung der Synergieeffekte, die sich aus der komplementären Verteilung der Schwerpunkte der Lehre in beiden Schulen ergibt, durch die Erstellung von Lehr- und Lernvideos.

TEILNEHMER (PROFIL/ANZAHL)
Vier Lehrkräfte als Organisationsteam an beiden Schulen, 22 weiter Lehrkräfte (z.B. Ausbilder der fachpraktischen Ausbildung Technik) werden am Projekt aktiv beteiligt sein. Etwa 100 Schüler/-innen nehmen an den physischen Mobilitäten und ca.100 weitere Schüler/-innen an den virtuellen Mobilitäten teil.

AKTIVITÄTEN:
a) virtuelle Mobilitäten:
Die Schüler/-innen aus Schweden und Deutschland konzipieren gemeinsam unter Nutzung von IKT (mebis®) technische Projekte (Bau eines vollinstallierten Holzhauses, Bau eines programmierbaren Roboters), die dann im Rahmen der physischen Mobilitäten umgesetzt und durch selbst erstellte Lernvideos dokumentiert werden.
b) physische Mobilitäten:
Zum bilateralen Austausch von Best-practice-Beispielen werden im Laufe des Projektzyklus insgesamt 6 gemischte Lernmobilitäten durchgeführt. In diesem Rahmen werden die Ergebnisse der virtuellen Mobilität (Produktplanung) praktisch umgesetzt.

ANGESTREBTE ERGEBNISSE UND WIRKUNGEN:
Die erstellten Werkstücke und Unterrichtsmodule sowie Lernvideos werden in die Lehre beider Institutionen implementiert und werden die Qualität der Lehre verbessern. Der Kompetenzzuwachs der Lernenden befähigt sie, sich in einem sich weiter internationalisierenden Bildungsumfeld erfolgreich zu positionieren. Der Kompetenzzuwachs der Lehrenden führt dazu, dass bewährte Unterrichtsverfahren verschiedener Regionen Europas zu einer gegenseitigen Qualitätssteigerung der Lehre an den beteiligten Schulen genutzt werden.

LANGFRISTIGER NUTZEN:
Durch die Multiplikation der gewonnenen Ergebnisse im Kollegium, die Erarbeitung von Lehrerhandreichungen (Manuals), der Implementierung der best-practice Verfahren (Lehr- und Lernvideos) der Partnerschaft in verbindlichen Curricula, der Veröffentlichung der Ergebnisse auf der Homepage der Schulen, der Berichterstattung über das Nachfolgeaktivitäten des Projekts in lokalen und regionalen Medien sowie der schulinternen Speicherung und Pflege der Ergebnisse auf der kostenfreien Online-Plattform mebis® stehen die Ergebnisse des Projektes auch nach Ende des geförderten Projektzeitraumes einer großen Anzahl weiterer Nutzer langfristig zur Verfügung, und können so einen Beitrag zur dauerhaften Verbesserung der Lehre an Beruflichen Oberschulen bieten, der weit über die beiden beteiligten Institutionen hinausgeht.

 

Verfasst von Felix Armbruster

 

Erstellt von StR Griesbeck am 23.09.2016