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Schwedische Gäste in Straubing



„Alter Schwede – das ist ja mal ein Ding!“

 

Im Rahmen von Erasmus+ ging das bilaterale Projekt „Synergy of Best Practice“ (SBP) in sein zweites Jahr. Durch die Kooperation der Beruflichen Oberschule mit dem Yrkesgymnasiet in Umeå (Nordschweden) wurde die fachpraktische Ausbildung an beiden Einrichtungen weiter optimiert: Während Straubinger Schüler ihr Geschick in den Holzbaueinrichtungen des Yrkesgymnasiets im März und April zeigen konnten, durften nun Schwedische Schüler in unseren Elektrowerkstätten arbeiten.

 

Den Besuch aus Umeå (14. – 21.05.2018) wollten die deutschen Schüler und Projektleiter nutzen, um sich für die Gastfreundschaft während der ersten beiden Praktika zu revanchieren. In Begleitung von Joachim Larsson und Janne Herrlin erreichten 11 schwedische Schüler am späten Montagnachmittag die Berufliche Oberschule in Straubing, wo deren Partnerschüler sie in Empfang nahmen. Anders als in Umeå war die Unterbringung in Straubing ausschließlich durch Gastfamilien gewährleistet. So erhielten die schwedischen Schüler von Beginn an einen unmittelbaren Einblick in die niederbayerische Lebenskultur und erste Berührungsängste konnten schnell abgebaut werden.

 

Unter der fachlichen Betreuung von Werkstattausbilder Johann Entner wurden die schwedischen Schüler im Bereich der Elektrotechnik geschult. Die vorhandenen Bausätze eigneten sich ideal für den Einstieg in die Löttechnik und die Robotik. Fertig aufgebaut ermöglichten die Fahrzeugmodelle eine vordefinierte Strecke komplett autonom abzufahren. Die Strecke wurde einfach mit einem schwarzen Klebeband auf einem hellen Untergrund mit einer Breite von ca. 1,5 cm aufgetragen. Die auf der Unterseite angebrachten Fotodioden maßen dabei die Helligkeit des Untergrundes.

 

Neben der fachpraktischen Ausbildung waren die schwedischen Gäste besonders vom Besuch des weltgrößten BMW-Werks in Dingolfing beeindruckt. Des weiteren durften sie die Region bei einer Fahrt in den Bayerischen Wald, einer Stadtturmführung und ähnlicher Aktivitäten von seiner besten Seite kennenlernen. Abgerundet wurde der Aufenthalt durch einen offiziellen Empfang von Frau Oberbürgermeisterin Maria Stelzl. Sie betonte dabei die große Bedeutung eines einheitlichen Europas ohne nationale Barrieren und war überzeugt, dass dieses bilaterale Projekt richtungsweisend für junge Menschen sei. Zudem war es ihr eine Ehre, jedem schwedischen Schüler eine Teilnahmeurkunde zu überreichen.

 

(Zum Vergrößern anklicken)

 

Verfasst und erstellt am 11.06.2017 von OStR Griesbeck