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Caritas beteiligt sich an der internationalen Solidaritätsaktion „Eine Million Sterne“

Zwei aus Kerzen symbolisierte Menschen reichen sich die Hände, um für Menschlichkeit, Gerechtigkeit und ein Miteinander in der Welt zu werben.

 

Zwei riesengroße Augen leuchten am Samstagabend am Steiner-Thor-Platz. Schüler der FOS/BOS Straubing, Fachbereich Gestaltung, hatten sie konzipiert. Ein Auge zeigte in der Iris zwei Menschen, die sich die Hände reichen. Ein Symbol für Menschlichkeit, Gerechtigkeit und ein Miteinander in der Welt. Das zweite geöffnete Auge durfte jeder mit seinen Gedanken und Wünschen mit Fantasie füllen. Auch in diesem Jahr beteiligt sich der Caritasverband Straubing-Bogen an der von Caritas International, dem Auslandshilfswerk des Deutschen Caritasverbandes, ausgerufenen Solidaritätsaktion „Eine Million Sterne“. Ganz bewusst sollte ein Zeichen für Menschen gesetzt werden, die sich in Europa und weltweit auf der Flucht befinden.

 

Gewalt, Verfolgung und Armut sind die häufigsten Gründe, warum Menschen ihre Heimat verlassen. Die meisten von ihnen werden von Nachbarländern aufgenommen, die oft genug selbst auf humanitäre Hilfe angewiesen sind. Die Aktion „Eine Million Sterne“ in Straubing will in diesem Jahr auch ganz bewusst denen ein Gedenken einräumen, die auf der Flucht ihr Leben verloren haben. Den vielen Müttern, Vätern und Kindern, die im Mittelmeer ertrunken sind. Alleine 2014 waren dies 3 789 Menschen; Ende des Jahres 2015 werden es nochmals mehr sein, erklärte Caritas-Geschäftsführer Norbert Scheidler. Bewusst und mit einer Schweigeminute wurde auch den 127 Terroropfern in Paris gedacht.

 

Die Aktion „Eine Million Sterne“ wurde dieses Jahr gemeinsam mit den Caritashorten, die Plätzchen gebacken hatten, die gegen eine Spende abgegeben wurden, der Schülergruppe Amnesty International des Veit-Höser-Gymnasiums Bogen, und den zwei Integrationsklassen der Marianne Rosenbaum Berufsschule Straubing und der FOS/BOS Straubing von Barbara Stranninger organisiert.

 

 

Die Kerzen sollten ein Zeichen der Hoffnung sein. Für die Hilfesuchenden, die in Deutschland für sich und ihre Familien eine andere, eine bessere Zukunft erwarten, und für die Helfer, die sich als ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter in der Asyl- und Flüchtlingshilfe in großer Anzahl für eine gelebte Gastfreundschaft und eine Willkommenskultur einsetzen.

 

Die beteiligten Institutionen haben festgelegt, den Spendenertrag an die deutsche Bürgerinitiative „Sea-Watch“ weiterzuleiten. Die mit einer Schiffsbesatzung, zu der auch Mediziner gehören, Flüchtlingsbooten in Seenot helfen.

 

Vertreter der Amnesty-Gruppe, der FOS/BOS und ein afghanischer Schüler der Berufsschule erklärten außerdem ihre Gedanken zum Thema. Zahlreiche Passanten nutzten die Gelegenheit, einen Moment innezuhalten und sich ihre Gedanken zum Thema zu machen. Die Aktion kann man auch mit Spenden auf folgendes Konto unterstützen: Sparkasse Niederbayern-Mitte, IBAN DE2907425 0000 0000 0611 43, BIC BYLADEM1SRG, Stichwort: „Straubing leuchtet“.

 

Quelle: Straubinger Tagblatt vom 16.11.2015

 

Erstellt am 16.11.2015 von StR Griesbeck