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2012/13





DAS PROJEKT »MÖFSTU« – Recycling mal anders!


Die Schüler der 11. Klasse der FOSBOS Straubing der Fachrichtung Gestaltung staunten nicht schlecht als sie am Montagmorgen das Praktikumsgebäude betraten und sich vor ihnen Berge aus alten Holzmöbeln türmten. Fast unbeabsichtigt schienen die kunstvollen Verrenkungen der Möbel. Verwirrung breitete sich auf vielen Gesichtern aus und aufgeregtes, neugieriges Getuschel füllte den Raum. Doch schon bald wurde von den Lehrern für Aufklärung gesorgt.
»MöfStu« heißt das Projekt, um das es sich in den nächsten sechs Wochen drehen soll. »MöfStu« heißt »Möbel für Studenten«. Die Aufgabe besteht darin aus alten, auch teilweise kaputten, auseinander gefallenen Holzmöbeln neue Möbel für Studenten zu fertigen.

 



»MöfStu« Trailer

erste Eindrücke vom Projektgeschehen, dokumentiert von der Reportagegruppe

 

  

 


Einführung in das Projekt

Zuerst fand eine ausführliche Einführung, einschließlich einem Besuch bei der TU München und dem Wissenschaftszentrum Straubing, um professionelle Ratschläge einzuholen.

 


Für jeden ist was dabei...
Den Schülern standen folgende Gruppen zur Auswahl: Szenografie, Reportage, Öffentlichkeitsarbeit und Möbelbau. Jeder bewarb sich für das gewünschte Team, je nach Interessen und Vorlieben.

 


Los geht's!
Durch eine spannende Auslosung wurden den Möbelbauern die verwendbaren Holzteile zugeteilt. Die Einen waren mehr, die Anderen weniger begeistert von ihren Objekten. Danach wurden erste Konzepte erstellt, Informationen gesammelt und Arbeitsschritte geplant.

 


Lehrer und Schüler haben ein gemeinsames Ziel und wollen auf gleicher Ebene zusammenarbeiten. Momentan befindet sich alles noch in der Planungsphase. Und auch wenn vieles noch in den Sternen steht, sind sich alle sicher, dass am Ende etwas dabei herauskommen wird, worauf alle stolz sein können.

Also, auf eine gute Zusammenarbeit!

 


Und wie geht´s jetzt weiter?

Da im letzten Block Organisatorisches und zahlreiche Vorbereitungen im Mittelpunkt standen, waren die Erwartungen auf das Bevorstehende groß gewesen.


Blick für’s Detail
Für die Möbel- und die Szenografiegruppe heißt es hauptsächlich: Ran an Finnpappe und Holz und ab ans Modelle bauen! Während die Möbelbauer sich damit einen Überblick über die Proportionen und das Design ihrer Endprodukte verschafften, beschäftigte sich das Szenografieteam mit dem Raumkonzept für die finale Ausstellung.

 


Funktioniert das überhaupt?
Nicht nur handwerklich wurde einiges geleistet.  Um den aktuellen Stand zu klären, fanden zahlreiche Besprechungen statt. Vor allem in der Möbelgruppe folgten intensive Gespräche zwischen PraxislehrerInnen und SchülerInnen. Wichtige Fragen zu Stabilität, Design und Verwendbarkeit wurden geklärt. Eine gerunzelte Stirn, ein rauchender Kopf - dies ist, auch seitens der PraxislehrerInnen, kein seltener Anblick.

 


Immer auf dem Laufenden
Die Gruppe der Öffentlichkeitsarbeit befasst sich damit, die anderen Schüler zu befragen. Viele Statistiken wurden erstellt – oft mit überraschenden Ergebnissen. Die Artikel für das Straubinger Tagblatt und die Jugendseite Freischreiben sind fertig und wurden bereits veröffentlicht. Damit sich nicht nur die Straubinger ein Bild von unserem Projekt machen können, sondern auch Interessierte von außerhalb, wird die Homepage mit Berichten regelmäßig aktualisiert.

 


»Was gefällt Dir besonders gut?«

Ebenfalls durften sich die SchülerInnen auf einen Besuch vom Bayerischen Rundfunk freuen. Reporterin Birgit Fürst besuchte am Dienstagnachmittag die Praktikanten, »bewaffnet« mit Notizblock und Aufnahmegerät. Auch wenn einigen SchülerInnen anfangs eher mulmig zumute war, wurden die Interviews mit Bravour und Souveränität gemeistert.

 


Ein neues Gesicht
Die Möbelgruppe ist sehr dankbar, professionelle Unterstützung bekommen zu haben. Seit dem zweiten Praktikumsblock steht ihnen nun Schreinermeister Franz Plendl zur Seite. Er beantwortet alle Fragen und berät die Gruppe bei den praktischen Ausführungen.

 


Und Action!
Die Reportagegruppe verbrachte ihre Zeit mit Filmen und Fotografieren. Aus dem Material entstanden zwei Trailer (MöfStu I. und MöfStu II.), die Lust auf mehr machen.

Alle sind zuversichtlich und gut im Zeitplan. Auch in den nächsten Wochen wird sich noch einiges tun.

 

Der letzte Schliff
Neue Möbel? Und das auch noch aus alten Holzteilen? Was anfangs noch unmöglich schien, ist jetzt geschafft. Sechs Wochen haben die Schüler der 11. Klasse der FOSBOS Straubing, Fachrichtung Gestaltung, an der Umsetzung des Projekts MöfStu gearbeitet. Die Möbelbauer konnten ihre Ideen verwirklichen und ihre Fähigkeiten zeigen – und das taten sie auch! Seitdem sich die individuelle Verwendbarkeit jedes Möbelstücks herauskristallisierte, stieg  die Stimmung innerhalb der Gruppen rapide an. Der Möbelbau erlebte an seinen letzten Tagen noch einen akuten Aufschwung. Der Zeitdruck wurde ohne Probleme gemeistert, jedes individuelle Möbelstück wurde zeitnah fertiggestellt. Teams, die sich anfangs eher noch ratlos umsahen, konnten jetzt stolz auf ihr Endprodukt blicken.

 


Darf ich vorstellen: Das BRETT PITT

Am 15. Mai war es dann endlich soweit! Jetzt durften die Schüler und Praktikumslehrer die Endprodukte in ihrer vollen Pracht zu Gesicht bekommen.
Zu diesem Anlass wurde im Praktikumsgebäude eine kleine Bühne aufgebaut.
Es wurde gedichtet und geschauspielert, moderiert und präsentiert. Jedes Team stellte sein fertiges Möbelstück auf seine ganz eigene Art vor. Das Brett Pitt, der Robenhuhl, das BaReTi – das sind nur einige der Namen, auf die die Möbelbauer ihre individuellen Endprodukte getauft haben. Jedes einzelne Stück muss genau betrachtet und ertastet werden, um es vollends verstehen zu können. Solche hochwertigen und einzigartigen Möbel kann man sicher in keinem Möbelhaus-Lager finden. Wer hätte schon gedacht, dass aus einer Bank, einem Bettteil und einer Leiter ein komplett neues Hängeregal mit höhenverstellbaren Brettern an Hanfseilen entsteht?

 


Der Letzte macht das Licht aus
Doch nicht nur die Möbelbauer haben ihre Arbeit abgeschlossen, auch die anderen Gruppen kamen zu einem Ende. Das Szenografieteam entwarf zusammen mit der Pressegruppe ein Booklet für jedes Möbelstück, das auf wenigen Seiten einen Einblick in die Entstehung des Unikats gibt. Außerdem erstellten sie ein Ausstellungskonzept, welches im Oktober bei der Vernissage zum Einsatz kommt. Die Möbel sollen schließlich in einem ansprechenden Rahmen an den Studenten gebracht werden. Das Team der Öffentlichkeitsarbeit widmete sich sowohl den abschließenden Artikeln für Zeitung und Schulhomepage, als auch der Erstellung eines finalen Logos. Hierbei handelt es sich um ein Rebus, bei dem der Betrachter erst nach einigem Rätseln die Verbindung zu dem Projektnamen MöfStu finden wird. Unter Verwendung des umfangreichen Bild-, Video- und Audiomaterials wurde von der Reportagegruppe an einer ansprechenden Zusammenstellung gefeilt. Diese Präsentation wird den Studenten und den Lehrkräften, den Schülern und den Sponsoren sowie allen anderen Beteiligten und Interessierten im Oktober auf der Vernissage gezeigt. Wir freuen uns auf einen spannenden und interessanten Abschluss von MöfStu im Herzogsschloss, bei dem wir Allen zeigen können, wie viel Herzblut wir in jede Arbeit gesteckt haben.

 


 


Betreuung: 

alle Lehrenden der fpA Gestaltung

 

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Zeichentag



Immer Freitags bekommen die SchülerInnen ein Zeichenthema und lassen so die Praktikumswoche mit verschiedenen Zeichentechniken (Bleistift, Tusche, Buntstift,...) ausklingen.

 

Thema »Räume deinen Alibert aus«

 


Betreuung:

Simone Feuerecker, Dipl.-Ing. (FH) Medientechnik
Max Messemer, Bildhauer
Petra Schwendinger, Dipl.-Designerin (FH)
Hans-Peter Spies, Dipl.-Industrial-Des. (FH)


 

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Typo Druck

Druck ist schwarz/weiss oder nicht.

Papier wirft Schatten oder nicht.
Typografie ist lesbar oder nicht.
Der Druckstock ist aus Papier oder Karton.
Frei ist das Format.

Die Schülerinnen setzten sich mit diesen Zeilen und vorgegebenen Materialien auseinander.
So entstanden verschiedene Drucke.


 


Betreuung:
Max Messemer, Bildhauer
Petra Schwendinger, Dipl.-Designerin (FH)

 

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Ausstellung Plakat


Zu unterschiedlichsten Begriffen wie »luftig«, »warm«, »kalt«, »Ordnung«, »kontrastlos«,… entstanden Bilderreihen mit drei Fotografien, zu denen im Anschluss ein Ausstellungsplakat erstellt wurde.

 


Betreuung: 

Isabelle Bartmann, Dipl.-Ing. (FH) Architektur
Simone Feuerecker, Dipl.-Ing. (FH) Medientechnik
Petra Schwendinger, Dipl.-Designerin (FH)

 

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der dokumentierte Strich

Mit unterschiedlichen Malmitteln erzeugten die SchülerInnen verschiedene Strichqualitäten mit unterschiedlichen Zeichengeräten und dokumentierten diese Experimente mit einem 30 Minuten Strich.
  

 



Betreuung:
Judith Wagner, Dipl.-Industrial-Designerin (FH)

 

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Farbexperimente

Mit Pigmenten und verschiedenen Bindemitteln wurde Farbe selbst hergestellt und so die Farbeigenschaften und deren Wirkung erforscht.

 



Betreuung: Petra Schwendinger, Dipl.-Designerin (FH)

 

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Fläche Schnitt Raum



Ein weißes Blatt liegt und ruht
> Den Schülern stand ein Bogen Zeichenpapier im Format A3 zur Verfügung

Schnitte und Knicke bilden Licht und Schatten
> Verwendet wurden lediglich Schere und Cutter

Das Papier wird lebendig
> Es entstanden liegende Papierarbeiten, wobei dem Papierbogen nichts weggeschnitten wurde

 


Betreuung:

Simone Feuerecker, Dipl.-Ing. (FH) Medientechnik
Max Messemer, Bildhauer
Petra Schwendinger, Dipl.-Designerin (FH)
Hans-Peter Spies, Dipl.-Industrial-Des. (FH)


 

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Rapport


In einem gerasterten Quadrat entwickelten die SchülerInnen mit Linien reizvolle schwarz/weiss Flächen. Durch mehrfaches kopieren, legen und drehen spielten Sie verschiedene Anordnungsmöglichkeiten durch. Somit entstand ein Rapport als Vorlage für Tapeten, Geschenkpapier, Textilien,…


 



Betreuung:
Isabelle Bartmann, Dipl.-Ing. (FH) Architektur
Judith Wagner, Dipl.-Industrial-Designerin (FH)

 

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Handraum



Eine Hand wurde von den SchülerInnen als Basis und Ausgangspunkt für eine Architektur
aus Draht verwendet. Diese Handraumarchitektur sollte klemmen, hängen, stehen oder sich bewegen.

 


Betreuung: 
Max Messemer, Bildhauer

 

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Geändert am 18. April 2013 von Isabelle Bartmann, Dipl.-Ing. (FH) Architektur