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Einverständniserklärung :: Einverständnis der Praktikumsstelle (PDF)

 

Einschätzungsbogen :: Einschätzungsbogen der Praktikumsstelle (PDF)

 

 

 
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Praktikum und fachpraktische Anleitung

Was erwartet Sie in der fachpraktischen Ausbildung der 11. Jahrgangsstufe im Fachbereich Sozialwesen an der Fachoberschule in Straubing?

 
  • Vorbereitungskurs des BRK zur Pflege und Ersten Hilfe
  • Fachpraktische Anleitung
  • Unterrichtssequenz „Lernen lernen“
  • Erlebnispädagogischer Tag
 

Mit der Verzahnung fachtheoretischer und praktischer Inhalte in der 11. Klasse  in Form des regelmäßigen Wechsels zwischen Unterricht und Praktikum – an der Fachoberschule in Straubing alle 14 Tage - hat diese Schulart ein  Alleinstellungsmonopol in Bayern. Somit steht die Persönlichkeitsbildung der Schüler/Innen nicht nur auf kognitiver Ebene, sondern auch verstärkt  im emotionalen und sozialen Bereich im Mittelpunkt. In der pädagogischen und pflegerischen Arbeit in Kinderkrippen, Kindergärten, Schulen, Horten, sonderpädagogischen Institutionen, Seniorenheimen oder Krankenhäusern entdecken die Praktikanten/Innen eigene, bisher unbekannte Fähigkeiten bzw. Fertigkeiten und lernen diese unter fachkundiger Anleitung und Begleitung zu professionalisieren. Mit diesem Prozess einher geht aber auch ein Erwerb neuer Kompetenzen, die jede(n) einzelne(n) SchülerIn als Persönlichkeit reifen lassen.  Weit mehr als ein nützlicher „Nebeneffekt“ sind bei dieser Entwicklung die Inhalte aus dem Unterricht im Fach Pädagogik/Psychologie, die erst ein bewusstes, eigenständiges Lernen ermöglichen und die Grundlage für eine fundierte Reflexion der vielfältigen Erfahrungen aus dem Praktikum bilden.

 

Im Rahmen dieser Arbeit an den Praktikumsstellen greifen die SchülerInnen aber auch auf dieses Wissen aus dem Unterricht im Fach Pädagogik/Psychologie zurück, um bei den zu Betreuenden an den Praktikumsstellen Lernprozesse zu initiieren und zu unterstützen.

 

Im Fachbereich Sozialwesen arbeiten die Schüler/Innen ganz direkt und praktisch „am Menschen“  und mit ihm und kommen so mit allen Facetten menschlichen Erlebens und Verhaltens und allen Phasen menschlicher Entwicklung in Berührung – von der Geburt bis zum Tod. Bei der Be- und Verarbeitung dieser neuen, manchmal  verwirrenden und belastenden und dann wieder schönen und intensiven Eindrücke werden die Schüler /Innen natürlich begleitet – einmal von den Praktikumsanleitern und  –betreuern  vor Ort und zum anderen im Unterricht in der fachpraktischen  Anleitung an der Schule und im Rahmen der Praktikumsbesuche der betreuenden Lehrkräfte an den Einsatzstellen.

 

Vorbereitungskurs des BRK zur Pflege und Ersten Hilfe

 

Um „fit“ zu werden für den pflegerischen Teil der fachpraktischen Ausbildung, absolvieren die Schüler/Innen zudem einen einwöchigen Vorbereitungskurs mit den Schwerpunktthemen“ Erste Hilfe“ und „Pflege“ beim BRK- Kreisverband Straubing.

 

Fachpraktische Anleitung

 

Neue Erfahrungen „erleben“, den eigenen Horizont erweitern, das im Besonderen soll die fachpraktische Ausbildung und ihre „schulische Ergänzung“, die fachpraktische Anleitung, leisten: Im Mittelpunkt des Unterrichts im ersten Schulhalbjahr steht der Informationsaustausch über Praktikumsstellen in Form von Präsentationen durch Schüler/Innen. Außerdem bietet dieser Unterricht Gelegenheit zum Austausch, zur Reflexion und zur pädagogischen Aufarbeitung von Erfahrungen, Eindrücken und Emotionen aus dem Praktikumsalltag.

 

Im zweiten Schulhalbjahr stellen Übungen zum Verfassen von Praktikumsberichten mit den Inhalten formale Gestaltung, Einführung in Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens und Beschreibung ausgewählter Inhalte und Lernziele aus dem Fachunterricht Pädagogik/Psychologie in Verbindung mit Erfahrungen aus dem Alltag im Praktikum, zentrale Inhalte der Anleitung dar.

 

Unterrichtssequenz „Lernen lernen”

 

Unter dem Motto „Lernen lernen“ steht jedes Jahr eine Unterrichtssequenz, in deren Verlauf fachtheoretische Inhalte zur „Wahrnehmung“, zum „Denken“, „Gedächtnis“ sowie zur „Motivation“ aus dem Unterricht im Fach Pädagogik/Psychologie mit praktischen Erfahrungen aus dem Lernalltag in Schule und fachpraktischer Ausbildung verknüpft und theoretisch fundiert erklärt und begründet werden mit dem Ziel, die Handlungskompetenzen der Schüler/Innen zu erweitern und auf ein breiteres Fundament zu stellen.

 

Erlebnispädagogischer Tag

 

Ein Erlebnispädagogischer Tag in Zusammenarbeit mit Studenten der Technischen Universität München im Rahmen des TUM-Schul-Clusters rundete das Schuljahr 2013/14 ab.

 

Auf dem Gelände des Stadtparks entlang des Stadtgrabens und im „Schulgarten“ der Beruflichen Oberschule schufen sechs Erlebnispädagogen der TU München Erfahrungsräume für die SchülerInnen der 11. Jahrgangsstufe, um das eigene Erleben und Verhalten intensiv und hautnah, aber auch Rollenbilder und –verteilungen in der Gruppe zu reflektieren.

 

In den Erlebnisparcours zur „Kommunikation“, zur „Kooperation“ und zur „Konfliktlösung“ konnten die SchülerInnen aktiv erfahren, dass Verständigung auch ohne Worte oder mit verbundenen Augen möglich, aber durchaus nicht immer einfach ist und man sich bewusst auf andere Sinne oder Möglichkeiten zur Kommunikation einlassen und konzentrieren muss. Auch die Tatsache, dass sich in einer Gruppe bei Konflikten recht schnell Rollen wie etwa „Führer“ und „Geführte“ oder „Mitläufer“ herauskristallisierten, war sehr aufschlussreich und interessant. Zur Optimierung der Interaktion und Kommunikation innerhalb der Klasse beschäftigte man sich in einem workshop mit dem Thema „Konflikte selber lösen“. Dabei wurde schon vorab für das nächste Schuljahr ein verbindlicher „Klassenvertrag erarbeitet, um eine schnelle und erfolgreich Integration von neuen SchülerInnen zu gewährleisten und möglichen Konflikten effektiv und frühzeitig in Eigenverantwortung „als Klasse“ begegnen zu können.

 

Verfasst von OStRin Fedeneder (Fachbetreuerin Pädagogik/Psychologie)

 

Aktualisiert am 18.01.2018 von OStR Griesbeck