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Berufliche Orientierung ist ein Vorteil

Großes Interesse am Informationstag der FOS/BOS

 

Zahlreiche Schüler und Eltern informierten sich in der renovierten Turnhalle der Beruflichen Oberschule (BOS) über die unterschiedlichen Ausbildungsmöglichkeiten: Schulleiter Peter Söll verwies auf das vielfältige Bildungsangebot der BOS und der Fachoberschule (FOS) und betonte das Wachstum der Schule, das Ausdruck für die Leistungsfähigkeit der zukunftsorientierten Einrichtung sei.

 

Söll unterstrich die berufliche Orientierung, die gegenüber dem Gymnasium einen Vorteil biete und ein hohes Motivationspotenzial eröffne. Gegenüber den Interessenten der Berufsoberschule betonte er, dass ihm diese Schulart aufgrund des eigenen Werdegangs – der ebenfalls nach einer Ausbildung über die berufsbildenden Schulen  – ein besonderes Anliegen sei. Die Berufsausbildung stellt für die angehenden Schüler dabei das Fundament dar, das durch den Erwerb der Fachhochschulreife beziehungsweise der allgemeinen Hochschulreife und einem anschließenden Studium beste berufliche Aussichten ermöglicht.

 

Beratungslehrer Alois Schuster sprach über die Aufnahmevoraussetzungen. An der FOS sind die Ausbildungsrichtungen Sozialwesen, Technik und Wirtschaft und Verwaltung möglich. Ebenso gibt es eine Vorklasse der FOS, dafür können sich Schüler aller Ausbildungsrichtungen bewerben. Bei der FOS gibt es schulische, aber keine beruflichen Voraussetzungen. Für die Aufnahme in die BOS ist eine berufliche Vorbildung die Voraussetzung. An der BOS werden die Ausbildungsrichtungen Sozialwesen, Technik, Wirtschaft und Verwaltung angeboten.

 

Fachbetreuer Markus Ramershoven und Lehrerin Julia Leicht stellten die Ausbildungsrichtung Gestaltung an der FOS vor. Die Leistungsfähigkeit der Ausbildungsrichtung Gestaltung zeigt sich nicht zuletzt im beständigen Erfolg bei der Teilnahme an öffentlichen Gestaltungswettbewerben sowie in hohen Erfolgsquoten bei Aufnahmeprüfungen der FOS-Absolventen an Fachhochschulen. Um sich vor Ort ein Bild von der fachpraktischen Ausbildung machen zu können, waren die Besucher zu einem Rundgang im Werkstattgebäude eingeladen, wo Schüler ihre Tätigkeiten und Ergebnisse demonstrieren und für Fragen zur Verfügung standen. Außerdem konnten sich die Besucher über die Anforderungen der notwendigen Aufnahmeprüfungen sowie der Abschlussprüfungen aus den vergangenen Jahren ein Bild machen.

 

Nach Bestehen der Abschlussprüfung können die Absolventen der FOS jeden Studiengang an einer Fachhochschule wählen. Alternativen dazu sind etwa eine Laufbahn im gehobenen nichttechnischen Verwaltungsdienst oder verbesserte Einstellungs- und Aufstiegschancen in der Wirtschaft. Besonders befähigte Absolventen mit einer allgemeinen Durchschnittsnote von mindestens 2,8 im Zeugnis der Fachhochschulreife können mit dem Besuch der FOS 13 die fachgebundene oder allgemeine Hochschulreife erwerben, womit der Weg zum Studium an der Universität offen ist. Schüler der BOS können ebenso bei einem weiterführenden Besuch der Jahrgangsstufe 13 die fachgebundene Hochschulreife erwerben, wobei je nach besuchter Ausbildungsrichtung ein Universitätsstudium der Profilorientierung aufgenommen werden kann.

 

Die allgemeine Hochschulreife wird zuerkannt, wenn zusätzlich Kenntnisse in einer zweiten Fremdsprache, wie Französisch, Latein, Italienisch, Spanisch oder Russisch, nachgewiesen werden. Dies kann ebenfalls an der FOS/BOS erreicht werden, zum Beispiel durch den erfolgreich besuchten Wahlunterricht in der zweiten Fremdsprache Französisch oder Italienisch in der 12. und 13. Klasse.

 

Auf der Homepage der FOS/BOS www.fosbos-straubing.de kann man alle Details für die Aufnahme noch einmal nachlesen. Die Anmeldung für FOS und BOS findet in der Zeit vom 17. bis 28. Februar (Montag bis Freitag von 9 bis 16 Uhr) statt. Eine vorherige Online-Anmeldung unter www.fosbos-straubing.de ist notwendig.

 

Quelle: Straubinger Tagblatt vom 28.01.2014

 

Erstellt am 22.01.2014 von StR Kiefl