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Von Gras bis Crystal

Suchtprävention an der Beruflichen Oberschule Straubing

 

Am 10.07. und 21.07.2014 war der Weimarer Kulturexpress, der einige Stücke zur Suchtprävention an Schulen in seinem Repertoire hat, mit seinem Stück „Von Gras bis Crystal“ an der FOS/BOS Straubing zu Gast. Es waren zwei Termine nötig, damit alle Schüler der 11. Klasse das Stück sehen konnten. Der Suchtpräventionsbeauftrage und Lehrkraft für die Fächer Deutsch und Religion, Herr Daniel Teichert , hatte die Veranstaltung organisiert. In seiner Begrüßung wies Schulleiter Peter Söll vor allem auf die alarmierend rasante Verbreitung von Crystal Meth gerade in Bayern hin und wünschte den Schülern eine gewinnbringende Veranstaltung, die vor allem zum Nachdenken anregen sollte. Das Stück wird von lediglich zwei Schauspielern aufgeführt, die gleichzeitig auch für das Bühnenbild und die Technik verantwortlich sind. Es handelt von Anne und Flo, die sich bereits von klein auf kennen. Im Laufe der Zeit wird ein Liebespaar aus ihnen.  Flo rutscht dabei in den Drogensumpf ab, da er die schulischen Leistungen nicht erbringen kann und dem Druck der Eltern nicht gewachsen ist. Auch Anne lässt sich überreden und konsumiert ab und an mit ihrem Freund Drogen. Doch Flos Drogenkonsum eskaliert und er nimmt, raucht und schnupft alles, was ihm zwischen die Finger gerät. Als er einmal nach einem Drogencocktail zusammenbricht und schließlich auch gegenüber Anne gewalttätig wird, schwört sie den Drogen ab und will auch Flo zum Umdenken bewegen. Er ist allerdings bereits so süchtig, dass er nicht mehr von den Drogen loskommt und schließlich stirbt. Vielleicht habe sie die Geschichte nur erfunden oder auch wirklich erlebt, wünschen tue sie dieses Schicksal auf jeden Fall keinem, so Anne am Ende des Stücks. Diese Vorlage bot natürlich genügend Diskussionsstoff. Deswegen nahmen sich die Schauspieler nach beiden Vorstellungen noch für den Austausch mit den Schülern Zeit. Dabei ergaben sich teilweise interessante Diskussionen und der Wunsch einiger Schüler wurde laut, das Thema Drogen nicht nur in Form eines Theaterstücks an der Schule zu thematisieren, sondern auch Fachleute bzw. Betroffene, die einen Entzug erfolgreich hinter sich gebracht haben, an die Schule zu holen. Dem Wunsch der Schüle wird natürlich gern entsprochen und somit wird darauf auch der Schwerpunkt für die Suchtpräventionsarbeit an der Beruflichen Oberschule im neuen Schuljahr liegen.

 

Textquelle: Straubinger Tagblatt vom 28.07.2014

 

Erstellt am 16.11.2014 von StR Kiefl