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Vorbildlich in Sachen Medien

Berufliche Oberschule erhält Prädikat „Referenzschule für Medienbildung“

 

Erneut stellt die FOS/BOS unter Beweis, mit ihren Vorstellungen vom Lehren und Lernen auf der Höhe der Zeit zu sein. Zusammen mit 27 anderen Schulen aus ganz Bayern erhielt sie das Prädikat „Referenzschule für Medienbildung“. Bei einem Festakt in Dillingen überreichte Bildungsstaatssekretär Georg Eisenreich die Dokumente. Die BOS hatte sich in den vergangenen zwei Jahren mit Medienbildung auseinandergesetzt und ein überzeugendes schulinternes Konzept ausgearbeitet.

 

Schulleiter Peter Söll ist stolz auf die Auszeichnung und sieht sie als weiteren Ansporn für die pädagogische Arbeit. Um die Medienkompetenz der Schüler intensiv zu fördern, widmen sich seit dem Schuljahr 2010/11 jährlich etwa 30 neue Schulen aller Schularten diesem Thema. Nach Erfüllung der Bewerbungskriterien nahm die FOS/BOS nun an der zweijährigen Qualifikationsphase erfolgreich teil. Die Lehrkräfte Florian Griesbeck und Christian Roselieb entwickelten zunächst einen auf die Schulart und Jahrgangsstufen abgestimmten Medienentwicklungsplan, der Ziele und Maßnahmen einer fundierten Medienbildung umfasst. In der Umsetzung wurde nach einer Bestandsaufnahme schließlich ein Ausstattungskonzept, ein fächerübergreifender Medien- und Methodenlehrplan sowie ein Fortbildungskonzept für die Lehrkräfte erstellt. Eng begleitet wurden die Schulen während der Qualifikationsphase und auch in der Tätigkeit als Multiplikator vom Netzwerk der Medienpädagogisch-informationstechnischen Beratungslehrkräfte und durch Fortbildungen an der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung in Dillingen.

 

„Die Referenzschulen für Medienbildung nutzen die neuen Medien zur gezielten Verbesserung der Unterrichtsqualität. Sie unterstützen die Jugendlichen auch in besonderer Weise im Umgang mit den neuen Medien und tragen so zu einem verantwortungsbewussten Medienkonsum bei“, führte Staatssekretär Eisenreich anlässlich des Festaktes in Dillingen aus. Die Berufliche Oberschule wird bei ihrer künftigen Multiplikatorenarbeit dabei insbesondere auch interessierte Schulen aller Schularbeiten bei Fragen zum Einsatz von Medien im Unterricht beraten und unterstützen.

 

Seit Herbst 2012 ist das Onlineportal „mebis“ (Medien, Bildung, Service) in Betrieb. Es bietet vonseiten des Landesmedienzentrums Bayern neben einer Mediathek, einem Prüfungsarchiv, allgemeinen Informationen zur Mediennutzung auch eine kostenlose Lernplattform, die ab Herbst 2016 allen interessierten bayerischen Schulen zugänglich sein soll. Gerade auch an der Erprobung und Verbesserung dieser Lernplattform ist die FOS/BOS als Pilotschule beteiligt.

 

Im Rahmen des Festaktes in Dillingen gab es auch Gespräche mit Georg Eisenreich. Dabei machte Peter Söll auf den enormen finanziellen Aufwand aufmerksam, den Hard- und Software verursachen und bat um finanzielle Unterstützung, aber auch Fortbildungen für Kollegen, die den Herausforderungen einer umfassenden Medienkompetenz auch auf didaktischer und pädagogischer Ebene begegnen.

 

Bild- und Textquelle: Straubinger Tagblatt vom 09.10.2014

 

Erstellt am 13.10.2014 von StR Kiefl