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"Ihr seid ein wertvoller Schatz"



Fach- und Berufsoberschule Straubing verabschieden 411 Absolventen – Ausgezeichnete Ergebnisse

 

Die einen barfuß und blauhaarig, die anderen mit dem Bund der Cordhose knapp unterhalb der Achseln oder geschniegelt im Chanel-Kleid – so blickten die Schülersprecher Jana Hamperl und Johannes Fleischmann scherzhaft zurück auf ihre Eindrücke am ersten Tag an der Fach- und der Berufsoberschule (FOS/BOS). Stellvertretend für 411 Absolventen der FOS/BOS verabschiedeten sie sich am Freitagvormittag in der Joseph-von-Fraunhofer-Halle mit dem Abiturzeugnis in der Hand von der Schulfamilie. Ausgezeichnet wurden 18 Schüler für ihren sehr guten Notenschnitt, der Schulbeste erreichte den Traumschnitt 1,0.

 

„Sie haben’s geschafft“, gratulierte Christian Steibl von der Schulleitung und bat alle Anwesenden aufzustehen, um den Absolventen einen kräftigen Applaus zu spenden. „Für mich ist das ein bewegender Moment“, sagte Oberbürgermeister Markus Pannermayr in seinem Grußwort über den langen Applaus von Lehrern, Eltern und Ehrengästen, der bei der Abschlussfeier der FOS/BOS traditionell die Wertschätzung gegenüber den Absolventen ausdrücken soll. „Ein wertvoller Schatz“ seien die jungen Absolventen, sagte der OB, „die Zukunft des Landkreises und der Stadt“, adelte Landrat Josef Laumer. „Ich hoffe, ihr findet euren persönlichen Erfolg hier in der Region“, sagte Laumer, und Pannermayr spielte auf das Lied „Walk Alone“ an, das die Absolventin Maile Herrmann zuvor für die Schüler gesungen hatte: „In bestem Lothar-Matthäus-Englisch wünsche ich euch, dass ihr never alone walken müsst.“

 

Großen Beifall spendeten die Absolventen ihrerseits der Schulband, dem Lehrer-Schüler-Ensemble sowie den Sängern Maile Herrmann, Sebastian Conrad und Kerstin Ludwig. Die Fachrichtung Gestaltung an der FOS zeigte aus ihrem neuen Filmstudio einen Kurzfilm mit dem Titel „Der Pate – Remake aus Niederbayern“ mit fescher Wirtin statt finstrem Paten. Während sich der beleidigte Mafioso in der Eröffnungsszene des Originals „Pate“ nennen lässt, will die Wirtin im Film der FOS-Schüler schmollend „Spotzerl“ genannt werden, bevor sie ihrem Freund einen Gefallen tut.

 

Jubel erhob sich zweimal: Denn zweimal erwähnte ein Redner den ehemaligen Schulleiter Peter Söll, den die Absolventen wohl in bester Erinnerung haben und bei der Feier begrüßen konnten.

 

Schulleiter und Ministerialbeauftragter Klaus Vietze erklärte in seiner Ansprache, als Lehrer meine er den Schülern einen Rat mit auf den Weg geben zu müssen: „Leben Sie jeden Tag, als wär’s der letzte, und finden Sie etwas, für das Sie sich einsetzen wollen – egal, ob es Flüchtlingshilfe oder ein verkehrsberuhigter Bereich vor der Haustüre ist.“

 

Seine Stellvertreterin Doris Luttner konstruierte ihre Ansprache um den Brexit, dessen Zeitzeuge die Absolventen seien. „Lernen Sie aus der Geschichte“, riet sie den Schülern. Die Mehrheit der Briten hätte aus Überzeugung für den Austritt aus der EU gestimmt: „Wenn Sie selbst von einer Entscheidung überzeugt sind – dann treffen Sie sie!“ Besonders Augenmaß und Mut wünschte Doris Luttner den Absolventen für die Zukunft.

 

Zahlreiche Absolventen wurden für ihre Spitzenleistungen gewürdigt. Mit einem sehr guten Notenschnitt schlossen 18 Schüler ab: Carolin Adam, Alexander Bach, Tobias Daiminger, Heidi Englberger, Theresa Heß, Lukas Hirmer, Marcel Lesch, Kerstin Ludwig, Nina Schadenfroh, Alben Sfishta, Jonathan Schröder, Jessica Schulze, Monika Thaller, Matthias Tobler, Anna Wanninger, Stefan Weig, Elisabeth Weinberger und Lisa Wutz.

 

Den Praktikumspreis der Schule erhielten Carolin Adam (Gestaltungszweig), Alben Sfishta (Wirtschaft, Anna Wanninger (Technik) und Lisa Wutz (Sozialzweig). Den Preis der Ludwig-Maximilians-Universität für die besten Seminarbeiten im Fach Physik erhielten Lukas Hirmer, Monika Thaller und Stefan Weig.

 

Die Gesellschaft der Deutschen Chemiker zeichnete Marcel Lesch und Heidi Englberger aus, Lesch erhielt zudem den Abiturpreis der Deutschen Mathematiker-Vereinigung und einen Buchpreis der Schule für seinen dritten Preis bei „Jugend forscht“ (siehe nebenstehender Kasten). Mit der Traumnote von 1,0 wurde Raphael Steinberger Schulbester.

 

Quelle: Straubinger Tagblatt vom 09.07.2016

 

Erstellt am 11.07.2016 von StR Griesbeck