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Kooperationsvertrag zwischen FOS/BOS und OTH Regensburg unterzeichnet.

 

Seit Jahren schon gibt es eine gute Zusammenarbeit zwischen der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH) und der Beruflichen Oberschule (FOS/BOS) am Stadtgraben. Am Donnerstagvormittag wurde sie auf eine neue zukunftsweisende Grundlage gestellt. Oberstudiendirektorin Doris Luttner von der FOS/BOS und OTH-Präsident Prof. Dr. Wolfgang Baier unterzeichneten eine Kooperationsvereinbarung, die das Ziel hat, das Interesse der Schüler am naturwissenschaftlich-technologischen Unterricht zu stärken und die Entscheidungskompetenz der Schüler zur fundierten Studien- und Berufswahl zu verbessern.

 
von links: Prof. Dr. Wolfgang Baier, Präsident der OTH Regensburg, Oberstudiendirektorin Doris Luttner und Ministerialbeauftragter Klaus Vietze

Fast schon überschwänglich schwärmten die beiden diesjährigen Abiturienten Benedikt Aubeck und Stefan Weig von den eigenen Erfahrungen bei ihren Seminararbeiten. Die Themen – Optimierungsmöglichkeiten für Verbrauchsberechnungen leicht verderblicher Lebensmittel und Berechnung der Kräfte in einem Fachwerkbau aus Stäben und Seilen – hatten ihnen die Professoren der OTH vorgeschlagen. „Als ich dann eines Tages meine Schwierigkeiten mit dem Professor besprechen wollte, nahm sich dieser sofort eine ganze Stunde Zeit für mich, obwohl er eigentlich im Stress war“, erzählte Stefan Weig. Auch Benedikt Aubeck lobte den für ihn zuständigen Professor als guten Ratgeber.

 

OTH-Präsident Prof. Baier hörte dieses Lob natürlich sehr gerne und freute sich über die reibungslos funktionierende Zusammenarbeit. Die OTH biete ein breites Angebot an Studiengängen an und sei traditionell tief mit der Region verwurzelt. Besonders eng sei der Kontakt nach Straubing dank der Kooperationen mit der FOS/BOS und dem Wissenschaftszentrum. Durch den Kontakt bereits während der Schulzeit solle den Jugendlichen der Übergang an die Hochschule erleichtert werden. Dass die Schüler nach dem Abitur keinen Schimmer haben, welche Möglichkeiten sich ihnen bieten und welchen Weg sie einschlagen sollen, müsse durch gemeinsame Anstrengungen verhindert werden. Oberstudiendirektorin Doris Luttner erinnerte den OTH-Präsidenten an gemeinsame Projekte in ihrer Zeit als Fachlehrerin an der FOS/BOS Regensburg. Die Zusammenarbeit sei schon immer sehr praxisbezogen gewesen und habe die Schüler fasziniert. Die Kooperation diene allein dem Ziel, bei den Schülern das Interesse an Mathematik und den naturwissenschaftlichen Fächern zu wecken, betonte Ministerialbeauftragter Klaus Vietze. Durch die Zusammenarbeit könnten die Schüler Berührungsängste abbauen.

 

Rund 80 Prozent der Schüler in den zwölften Klassen der Beruflichen Oberschulen würden nicht wissen, was sie nach dem Abitur machen sollen, berichtete Armin Gardeia von der Jungen Hochschule der OTH. Diese bemüht sich mit einer Vielfalt an Angeboten darum, Kinder und Jugendliche vom Kindergartenalter an für die MINT-Fächer zu begeistern. Auch die Erkenntnis, dass man in Mathe keine Leuchte ist, sei eine Hilfe bei der Entscheidungsfindung.

 

Fakultätsreferentin Eva Neumaier von der OTH stellt seit vielen Jahren den Kontakt zwischen Professoren und Fachlehrern her und ist die erste Ansprechpartnerin für beide Seiten. Bei der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung betonte sie den vertrauensvollen Kontakt: „Die Chemie stimmt einfach.“ Die Liste der von den Professoren vorgeschlagenen Themen für die Seminararbeiten der Schüler müsse jedes Jahr neu bestückt werden, weil die Schüler so fleißig sind. In der Kooperationsvereinbarung werden zahlreiche Details der Zusammenarbeit zwischen FOS/BOS und OTH geregelt. Auch die Außendarstellung der Kooperation auf den jeweiligen Internetseiten soll verbessert werden. Beide Partner wollen die Zusammenarbeit weiter ausbauen und weiterentwickeln, um die Bereitschaft der Schüler für ein Studium in einem MINT-Bereich zu erhöhen. Die Kooperation sieht dabei nicht nur jährliche Abstimmungsbesuche vor, sondern die Partnerschaft soll sich unmittelbar auf die Lehre auswirken: So werden beispielsweise Seminaristen bei der Themenbearbeitung von einem Paten der OTH betreut und gefördert. Auch bietet die OTH den Schülern individuelle Programme zur Berufs- und Studienorientierung an.

 

 

Quelle: Straubinger Tagblatt vom 13.05.2016

 

Erstellt am 13.05.2016 von StR Griesbeck