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Halb Mensch, halb Stier



Gestalter-Schüler der FOS erwecken den Minotaurus im Maislabyrinth Rinkam

 

Die Sage aus der griechischen Mythologie passt denkbar gut zum Labyrinth von Markus Hiendlmeier, das er in seinem Maisfeld entstehen hat lassen: Das Ungetüm des Minotaurus, der als Sohn des Kreter-Königs Minos dort haust, war die Rache des Meeresgottes Poseidon. Dieser gab dem König das Zwitterwesen zum Sohn, als Strafe dafür, dass er ihn überlisten wollte. Tragisch, weil das Ungetüm in Mensch- und Tiergestalt ein Opfer des Schicksals ist und für die Taten seines Vaters büßen muss.

 

Diesen Gedanken griffen die 15 Schüler der Projektgruppe auf und transponierten ihn die Moderne. Sie ließen eine Installation aus übergroßen Holzelementen entstehen, die sowohl den Dreizack des Meeresgottes als auch den Minotaurus darstellt. „Für uns ist er vielmehr ein Spielball der Mächtigen als das menschenfressende Monster“, erläutert Vera Roggenhofer die Skulptur. Daher auch die übergroßen Hände, die schwer am Boden haften. In enger Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber Markus Hendlmeier gestalteten die Schüler auch den dafür vorgesehenen Platz. Das Objekt steht direkt im Zentrum des Stierkopfes, den Hendlmeier im Labyrinth geschaffen hatte. Auch stellte er das Material zur Verfügung und stattete den Schülern mehrere Besuche in der Schule zu Vorgesprächen ab. Dabei erhielt er Einblick in die besondere Dimension des Projekts: „Es war sehr interessant für mich, mit den Schülern zu arbeiten. Die insgesamt elf Modell-Ideen wurden nicht etwa aussortiert, sondern die Entscheidung fiel in der gemeinsamen Diskussion über die Umsetzbarkeit der einzelnen Konzepte“, erklärt Hendlmeier. „Am Ende waren wir uns alle einig: So soll er aussehen! Wir mussten dabei natürlich auch berücksichtigen, dass die Skulptur wetterfest und ‚sicher‘ sein muss. Sie steht ja bei mir mitten im Maisfeld.“ Als Dank für die gute Kooperation und das gelungene Ergebnis lud Hendlmeier die Schüler zu einem kleinen Get-together auf seinen schönen Hof ein.

 

Verfasst von StRin Julia Vogel, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit


Erstellt am 28.07.2016 von StR Griesbeck