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Wie man wird, was man nicht ist (2016)



Ehemalige Schüler informieren über Studiengänge

 

Berufsberatung mal anders: Absolventen der FOS/BOS Straubing folgten der Einladung und kamen zurück an ihre ehemalige Schule. Mit im Gepäck hatten sie nicht nur Informationen über ihre derzeitigen Studiengänge.

 

Trauben von Schülern stehen um die ausgehängten Listen. Es ist nicht leicht, sich angesichts des vielfältigen Angebots zu entscheiden, denn es haben über 50 Alumni zugesagt, die Schüler der 12. und 13. Klasse über die eigenen Studiengänge zu informieren und sich für Fragen zur Verfügung zu stellen. Zur Wahl stehen verschiedenste Vorträge zu naturwissenschaftlichen, technischen, wirtschaftlichen, sozialen und gestalterischen Themengebieten. Anna-Lena entscheidet sich dafür, auch mal in andere Bereiche hinein zu schnuppern: „Ich will auf jeden Fall den Vortrag über Medienwissenschaft hören, in diese Richtung will ich später mal gehen. Aber mich würde auch interessieren, was man sich unter Sozialer Arbeit vorstellen soll. Vielleicht gehe ich auch noch in BWL – eine der Referentinnen kenne ich! Sie hat letztes Jahr Abi gemacht.“

 

Das Angebot, sich von den Ehemaligen über deren Studiengang zu informieren, nehmen die Schüler, die nun kurz vor dem Abschluss stehen, dankbar an. Auf diesem Weg kommen sie an unmittelbare, aktuelle Informationen über ihren Berufswunsch. Auch lässt es das Programm zu, mehrere Vorträge zu besuchen. Es ist für die Schüler dabei auch immer interessant zu sehen, was aus den ehemaligen Absolventen geworden ist.

 

Die Idee zu diesem Konzept hatten die Lehrkräfte des Gestalterzweigs. Markus Ramershoven beschreibt es so: „Es ist für Schüler oftmals nicht leicht, sich vorzustellen, wie es nach dem Abitur weitergeht. Dem Ziel der fachgebundenen oder allgemeinen Hochschulreife eifert man nach und will es unbedingt schaffen. Was danach kommt, ist für Viele sehr abstrakt. Uns war deshalb daran gelegen, diese Lücke zwischen bestandenem Abitur und dem zukünftigen Berufsfeld zu schließen und eine Brücke zu bauen.“ Sicherlich werden die Informationen über die Studiengänge auch von Beratungslehrern und Lehrkräften bereitgestellt, räumt Ramershoven ein, aber es ist der affektive, persönliche Zugang durch die ehemaligen Schüler, den wir so nicht herstellen können. Und davon profitieren nicht nur die Abiturienten. Auch die Ehemaligen können sich beweisen und zeigen, was sie geschafft haben. Die schon zu Schulzeiten engagierte Orphelia Flassig beispielsweise zeigt den Zuhörern ihre Mappen, mit denen sie sich an den Kunstakademien beworben hat – und genommen wurde. Sie gibt dabei wichtige Tipps zum Bewerbungsverfahren und nimmt den Schülern die Angst. „Du musst zu dem, was du machst, stehen“, sagt sie „Man muss auch hartnäckig sein und darf nicht gleich aufgeben.“ Nicht zuletzt sind solche Vorträge auch für die Lehrkräfte wichtig und interessant. Sie geben einem Rückmeldung darüber, was man gut gemacht hat, aber auch, was man an der Lehre verbessern könnte. Und ganz nebenbei wird der ein oder andere auch sentimental, wenn er sieht, welche Persönlichkeiten nun vor einem stehen.

 

Verfasst von StRin Julia Vogel, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit


Erstellt am 13.04.2016 von StR Griesbeck