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Ein strahlendes Zeichen



Die Flüchtlingsklasse der BO Straubing gestaltet den Tag „Eine Million Sterne“ mit

 

Es war mehr als eine besinnliche Einstimmung auf die Weihnachtszeit, mit der die Aktion „Eine Million Sterne“ am 12.11. ein eindrucksvolles Zeichen der Solidarität gesetzt hat.

 

Zusammen mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen der Berufsintegrationsklasse der FOS/BOS Straubing sowie der Wohngruppe Justland-wohnen in Bogen bauten die Studenten des Nawaro-Studiengangs die Installation auf. Die Idee war, Kunst, Gestaltung und Design mit der Wissenschaft zusammenzubringen, erklärte Max Messemer, Nawaro-Dozent und Leiter der fachpraktischen Ausbildung Gestaltung an der FOS Straubing. Die Zusammenarbeit klappte reibungslos und so sei auch in Zukunft mit ähnlichen Projekten zu rechnen.

 

Die Schüler stellten zunächst mit den Studenten die Kerzen auf und bei Einbruch der Dunkelheit wurden sie angezündet – eine eindrucksvolle Atmosphäre entstand für den weiteren Verlauf der Veranstaltung, deren erste Hälfte des Rahmenprogramms von der Berufsintegrationsklasse gestaltet wurde. Zunächst lasen drei Jungen Sätze, die sie sich im Unterricht erarbeitet und zu Papier gebracht hatten. Die Sätze stammten aus der Feder der Schüler und sie thematisierten Dinge, die sie an Deutschland besonders schätzen, oder es ging um Gedanken, die ihnen besonders am Herzen liegen. Sehr positiv wurde die Begrüßung auf Bayerisch vom Publikum aufgenommen. Auch als der Satz „Muslime sind keine Terroristen“ genannt wurde, klatschen viele Zuschauer. Dieser Satz war auch den Schülern sehr wichtig. Grundsätzlich war ihnen daran gelegen, positive Gedanken über Deutschland zu formulieren, da sie sehr froh und dankbar sind, hier in Straubing aufgenommen worden zu sein. Dann folgte ein syrisches Lied mit dem Titel „Ich weine über Syrien“ – gesungen auf Arabisch. Es beschreibt die aktuelle Situation in Syrien. Eigentlich wollte ein Schüler das Lied alleine singen, viele seiner Freunde und Landsleute, die das Lied kennen, stimmten jedoch spontan mit ein, sodass ein kleiner Chor entstand. Abgerundet wurde der Beitrag mit einem Gedicht aus Michael Endes „Momo“ mit dem Titel „Im Dunklen scheint ein Licht“ – passend zur Thematik „Eine Million Sterne“. Am Ende der Aktion haben die Schüler angefangen zu (moderner) arabischer Musik im Kerzenschein zu tanzen und konnten dafür auch einige Zuschauer zum Mittanzen animieren. Auch die Kälte hielt die Jugendlichen nicht davon ab, gute Laune zu verbreiten. Verena Loher, die maßgebliche Gestalterin des Rahmenprogramms kann ihre Schüler nur loben: „Unsere Schüler waren bei der Vorbereitung des Projekts und auch während der Präsentationen sehr gewissenhaft, pünktlich und vorbildlich. Sie haben gezeigt, dass man sich auf sie verlassen kann. Darauf können sie wirklich stolz sein!“

 

Verfasst von StRin Julia Vogel, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit


Erstellt am 19.01.2017 von StR Griesbeck