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Glückwünsche an die „Europameister“



64. Europäischer Wettbewerb: Vier heimische Schulen unter den Preisträgern

 

Der Ort für die Preisverleihung im 64. Europäischen Wettbewerb auf Niederbayern- Ebene war mit Oberalteich passend gewählt worden – denn mit 26 Schülern vom nahe gelegenen Veit- Höser-Gymnasium in Bogen drängten sich im Schulvergleich mit deutlichem Abstand am meisten Schüler auf das Siegerbild. Eine besondere Auszeichnung hatten bereits die Arbeiten der VHG-Schülerinnen Stella Zollner und Elisabeth Kraus erfahren. Sie erhielten Sonderpreise der Bundeskanzlerin und des Bundespräsidenten. Mit Preisgewinnern aus drei Schulen war aber auch die Stadt Straubing sehr gut vertreten.

 

Schüler, Lehrer und Rektoren von 14 niederbayerischen Schulen sind am Montag nach Oberalteich gereist, um bei der Preisverleihung dabei zu sein. In den Wochen und Monaten zuvor hatten sie Textbeiträge, Bilder und Videos zum Thema „In Vielfalt geeint – Europa zwischen Tradition und Moderne“ entstehen lassen. Auch politisch war die Festveranstaltung hochkarätig besetzt. Die Grußwortredner hoben in erster Linie den Stellenwert Europas für ein Zusammenleben in Frieden, Freiheit und Wohlstand hervor. Musikalisch gestaltet wurde der Festakt durch das Orchester sowie den Unterstufen- und Lehrerchor des VHG.

 

Nationaler Ausrichter des Wettbewerbs ist die „Europäische Bewegung Deutschland“, zur Preisverleihung hatten die Regierung und der Bezirk Niederbayern eingeladen.

 

Franz Schedlbauer, Bürgermeister von Bogen, zeigte sich erfreut darüber, dass die Abschlussveranstaltung in Oberalteich stattfand. Zugleich befand er, dass die Rautenstadt mit ihrer Vielzahl an europäischen Freundschaften und Partnerschaften in Schule und Gesellschaft aber auch geradezu prädestiniert dafür sei.

 

„Die Jugend ist die Zukunft, aber auch die Gegenwart“

 

Auf die große Bedeutung der Mitwirkung junger Generationen an politischen Auseinandersetzungen verwies Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich. Dies gelte im Hier und Jetzt, betonte er: „Die Jugend ist nicht nur die Zukunft, die Jugend ist auch die Gegenwart.“ In diesem Zusammenhang freue er sich darüber, dass derzeit so viele junge Menschen im Zuge der Pulseof- Europe-Bewegung für Europa auf die Straße gingen.

 

Ähnlich hatte sich zuvor auch schon Konrad Kobler, Bezirksvorsitzender der Europa-Union, geäußert, der als Vertreter des Veranstalters, der „Europäischen Bewegung Deutschland“ (EBD), zu den Gästen sprach. „Europa beginnt schon in der Schule“, stellte er fest und appellierte, dem Thema im Unterricht ausreichend viel Platz einzuräumen, um die Schüler für Europa zu begeistern. „Europa muss vom Herzen her gebaut werden.“

 

Die Festansprache hielt in Vertretung für den eigentlich dafür vorgesehenen Kultusstaatssekretär Bernd Sibler Herbert Püls. Der Ministerialdirektor nahm die Worte von Kobler auf und bekräftigte, dass es nötig sei, „neuen Schwung in den europäischen Gedanken zu bringen“. Die Schüler, die ihre Arbeiten eingereicht hätten, ließen erkennen, dass sie daran mitarbeiten möchten. „Die Arbeiten zeugen von überzeugten Europäern“, urteilte Püls. Und schloss hoffnungsvoll an: „Ihr habt die Einheit des Kontinents fest im Blick.“

 

Jugend trägt das „Haus Europa“ weiter

 

Anschließend erinnerte Püls an das 19. Jahrhundert, in dem der Krieg als rechtmäßiges Mittel galt und nur wenige wagten, die Idee von einem vereinten Europa zu äußern. Nach zwei Weltkriegen hätten die Menschen aber begriffen, dass die Zusammenarbeit von Nationen dabei hilft, den Frieden dauerhaft zu sichern und dass die europäischen Staaten Werte teilen, die sie über die Sprachgrenzen hinweg verbinden. Der Europäische Wettbewerb leiste einen wertvollen Beitrag dazu, dass „das europäische Haus von der Jugend weitergetragen wird“, schloss Püls.

 

Dann war endlich der große Moment gekommen, an dem die Abordnungen der jeweiligen Schule auf die Bühne gebeten wurden, um ihre Urkunden und Preise – zu gewinnen gab es einen Kugelschreiber mit Datenspeicher – entgegenzunehmen. Neben Regierungspräsident Rainer Haselbeck und Bezirkstagspräsident Olaf Heinrich sprach auch Herbert Püls den „Europameistern“ seinen Glückwunsch aus. In Vertretung von Josef Laumer gratulierte seine Stellvertreterin Barbara Unger den Siegern. Bei einem Imbiss im Kulturforum klang die Preisverleihung gemütlich aus.

 

Ältester Wettbewerb

 

Der „Europäische Wettbewerb“ ist Deutschlands ältester Schulwettbewerb – der erste war 1953. Veranstalter ist die „Europäische Bewegung Deutschland“, Schirmherr der Bundespräsident. In diesem Jahr wurden 85.000 Beiträge eingereicht.

 

Die Namen der Preisträger:

 

Magdalena Holler

Nicole Kildau

Hannah Schulz

Laura Schmid

Leonie Schrod

Julia Veit

Antonia Knauer

Anh Dao-Tran

Nele Kempke

Valentin Schicke

Miriam Weitl

 

Zu den Sieger-Videos: << Hier klicken>>

 

Straubinger Tablatt vom 04.07.2017


Erstellt am 08.07.2017 von OStR Griesbeck