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Keine Panik davor, den „falschen“ Weg zu gehen!



FOS/BOS Straubing informiert über die vielfältigen Bildungswege an ihrer Schulart

 

Es zeugt von Weitblick und Eigeninitiative, dass so viele Schüler die große Informationsveranstaltung der Beruflichen Oberschule Straubing am vergangenen Samstag genutzt haben. Beratungslehrer Christian Mocker kann dies nur bestätigen. Bei seinen Besuchen an den vielen Schulen, an denen er die zukünftigen Absolventen der Mittleren Reife über die Möglichkeiten einer weiterführenden Schulausbildung an der FOS/BOS Straubing informiert, macht er diese Erfahrung immer wieder, nämlich dass sich die jungen Leute sehr zielstrebig um ihre eigene Zukunft kümmern und sich viele Gedanken darüber machen, ob nun eine Ausbildung oder doch ein höherer Schulabschluss das Richtige für sie sei. Nicht selten muss er die jungen Leute beruhigen angesichts des Drucks, den sich viele bei dieser Entscheidung machen. „Ich weise dann vor allem darauf hin, dass unser Bildungssystem durchlässig ist. Gerade unsere Schulart ist ein gutes Beispiel dafür: Egal, ob Sie gleich eine Hochschulzugangsberechtigung erwerben wollen oder doch lieber mit einer Berufsausbildung beginnen möchten: Wenn Sie weitermachen wollen, können Sie das! Dann ist die BOS der Türöffner“, erklärt er.

 

Letztlich gebe es also viele Wege, die ans gleiche Ziel, nämlich der allgemeinen Fachhochschulschulreife sowie der fachgebundenen oder allgemeinen Hochschulreife, führen. Es gilt nur, für sich den richtigen herauszufinden. Die Berufliche Oberschule bietet folgende Möglichkeiten an:

 

Fachoberschule – mittlerer Schulabschluss ebnet den Weg

 

Schüler mit Mittlerer Reife können in der FOS wählen zwischen den Ausbildungsrichtungen Sozial, Wirtschaft, Technik oder Gestaltung, in denen vertiefter Unterricht in den jeweiligen Profilfächern erfolgt. Im Unterschied zum Gymnasium wird hier der direkte Kontakt zum Berufsleben gesucht, vor allem in der 11. Jahrgangsstufe der FOS: Hier absolvieren die Schüler ein insgesamt halbjähriges Praktikum, das in zweiwöchigem Wechsel mit den Unterrichtseinheiten in der Schule, in Betrieben oder sozialen Einrichtungen stattfindet. Dadurch erhalten die jungen Leute einen Einblick in mögliche zukünftige Tätigkeitsfelder und werden dabei von den Lehrkräften intensiv betreut.

 

Berufsoberschule – abgeschlossene Berufsausbildung und Mittlere Reife als Schlüssel

 

Die allgemeine Fachhochschulreife kann nach Abschluss einer Berufsausbildung auf ein Jahr erlangt werden. In einem weiteren kann das fachgebundene oder allgemeine Abitur abgelegt werden. Viele Schüler nutzen diese Möglichkeit, um aufbauend auf ihren Kenntnissen dann an Hochschulen für angewandte Wissenschaften (ehemals Fachhochschulen) oder Universitäten zu studieren.

 

Vorklassen – die elegante Variante

 

Wem das alles zu schnell geht, kann in speziellen Vorklassen die notwendigen Grundkenntnisse erwerben und sich den Eintritt in die 11.Klasse FOS bzw. die 12. Klasse BOS erleichtern. Vor allem dadurch soll die Durchlässigkeit des Bildungssystems gewährleistet und beispielsweise der Weg von der Mittelschule hin zum Abitur geebnet werden. Auch gibt es immer die Möglichkeit, zusätzliche Förderkurse durch Lehrkräfte parallel zum Unterricht zu besuchen. Vor dem Abi gibt es auch Schüler, die in den Ferien Repetitorien anbieten.

 

Die Schule selbst – das wird geboten

 

Natürlich entscheidet man sich auch für eine Schule, weil es vom Gefühl her passt. So spielen die Umgebung, die Lehrkräfte, die Ausstattung der Schule keine unwesentliche Rolle. Vor allem mit den neuen technischen Möglichkeiten des seit letztem Jahr in Betrieb genommenen Film- und Fotostudios lassen sich die neuen Lehrpläne auf ganz anderem Niveau umsetzen. Diese starten im kommenden Schuljahr und orientieren sich nicht nur an konkreten Lernzielen, sondern auch an spezifischen oder fächerübergreifenden Kompetenzen. Auch freut es die Schulleiterin Doris Luttner, seit diesem Jahr neben Französisch und Italienisch eine dritte Fremdsprache anbieten zu können: „Das Interesse unserer Schüler, als zweite Fremdsprache Spanisch zu lernen, war von jeher da. Daher ist es auch zu erklären, warum gleich im ersten Jahr mehrere Klassen gebildet werden konnten. Unser Spanischlehrer hat viel zu tun!“

 

Verfasst von StRin Julia Vogel, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit


Erstellt am 10.02.2017 von StR Griesbeck