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Berufliche Oberschule und Jakob-Sandtner-Realschule kooperieren

 

Die Berufliche Oberschule Straubing und die Jakob-Sandtner-Realschule Straubing hatten schon im Schuljahr 2012/2013 begonnen, auf verschiedenen schulischen Ebenen intensiver miteinander zu kooperieren. Ziel: Den FOS-Lehrern sollte die Möglichkeit gegeben werden, einen Einblick zu gewinnen, wo sie die Schüler „abholen“, umgekehrt sollten die Realschullehrer mehr darüber erfahren, wo sie ihre Schüler „hinbringen“. Nun haben beide Schulen einen Kooperationsvertrag unterzeichnet.

 

Seitdem gab es u.a. gemeinsame Fachsitzungen, gegenseitige Unterrichtsbesuche im Fach Mathematik sowie die Möglichkeit der Realschüler, an der fachpraktischen Ausbildung Elektrotechnik teilzunehmen. Aufgrund des bisherigen ausgezeichneten und für beide Seiten gewinnbringenden Zusammen-wirkens haben die beiden Schulen nun beschlossen, ihr Joint Venture in einem Kooperationsvertrag unter dem Motto „Perspektiven schaffen!“ schriftlich zu besiegeln. Die beiden Schulleiterinnen, Frau RSDin Regina Houben und Frau OStDin Doris Luttner , setzten am 12.07.2017 in Anwesenheit von StD Christian Steibl, OStR Dr. Otto Heitzer, Werkstattausbilder Johann Entner und OStR Frank Stutz, dem Schulbeauftragten der FOSBOS, im Foyer der Beruflichen Oberschule ihre Unterschriften unter den Vertrag.

 

Als Ziele werden u.a. die Motivation der Realschüler zum fundiert begründeten Übertritt an die Fachoberschule, eine aktive Begleitung der Realschulabsolventen beim Übergang an die FOS sowie das Abgleichen von Lehrplanschwerpunkten an Realschule und FOS aufgeführt. Als übergeordnete Maßnahmen nennt die Kooperationsvereinbarung zum Beispiel intensiven Erfahrungsaustausch über Zahlen übertretender Schüler nach Fachbereich geordnet, Erfolgsquoten von Realschülern an der FOS sowie über Lehrplanbezüge und den Einsatz von FOS-Praktikanten an der RS (wirtschaftlicher Zweig). Auf der Ebene der Lehrkräfte werden Lehrertausch (FOS-Lehrkräfte halten „Musterstunden“ an der RS), gegenseitige Hospitationen und gemeinsame Fachsitzungen in Profilfächern festgeschrieben. Es ist aber vor allem der Maßnahmenkatalog für die Schüler beider Schulen, der beeindruckt: Besuchs-/Schnuppertage für Realschüler an der FOS, Durchführung gemeinsamer Projekte (z. B. im Bereich Werken/Gestaltung), Gestaltung von Projekttagen, Vorträge/Präsentationen von FOS-Schülern an der RS, Fachoberschüler als Tutoren für Realschüler, Informationsveranstaltung des FOS- Beratungslehrers an der Realschule und Erfahrungsaustausch zwischen Schülern.

 

Durch diese Maßnahmen sind die Schüler im Stande, eine begründete und zukunftsweisende Entscheidung für ihren weiteren Ausbildungsweg zu treffen, ganz im Sinne des seit Jahren geltenden Prinzips der bayerischen Bildungspolitik: „Kein Abschluss ohne Anschluss!“.

 

Verfasst von StD Gerd Braunschläger


Erstellt am 15.07.2017 von OStR Griesbeck