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Stipendium an Kunstakademie



„Vieles sehen wir jetzt mit anderen Augen.“

 

Die Stipendiatinnen der FOS-Straubing, Marie Raab und Sandra Hausbeck, waren während der Sommerferien für eine Woche an der Sommerakademie in Homburg am Main. Möglich gemacht hat das ein Stipendium, für das sie sich nun herzlich bei dem Straubinger Einrichter-Team Raum und Design Albrecht, Hörtensteiner Licht Aktuell, Regenbogenhaus wohnen+ und der Schule bedanken wollen. Mit im Gepäck haben sie ihre entstandenen Werke.

 

Als Schüler sei man dort an der Akademie erst einmal ein Exot, beginnt Sandra Hausbeck aus der 12. Klasse Gestaltung zu erzählen. „Viele sind Studenten, die von der Akademie ausgewählt wurden oder es sind ältere Leute, die sich neben dem Beruf oder danach weiterbilden wollen. Aber genau diese Mischung haben wir, Marie und ich, als besonders empfunden. Wir waren stolz, dabei sein zu dürfen!“

 

Marie macht auch deutlich, dass an der Akademie neben Kursen zu „klassischen“ Bereichen der bildenden Künste wie Fotografie auch kleine Nischen-Handwerke und uralte Techniken gepflegt würden. Sie beschäftigte sich beispielsweise intensiv mit Farben und Pigmenten, dem Grundstoff allen malerischen Gestaltens. Dabei standen die Herstellung und die Zusammensetzung der Farben im Mittelpunkt. „Wir haben beispielsweise gelernt, wie man aus Seife oder Walnussschale eigene Farben mischt. Wir arbeiten als Gestalter so oft mit diesen Materialien und verwenden sie wie selbstverständlich – dabei lohnt sich der Blick auf diese Ausgangsstoffe! Ab jetzt werde ich meine Farben viel öfter selbst herstellen.“ Auch die sehr offene Herangehensweise an die Themen empfanden die beiden als motivierend. Denn je freier die Aufgabenstellung, umso offener und vielfältiger seien die Ergebnisse. Auch wenn viele Schüler im Praktikum der 11. Klasse FOS noch Schwierigkeiten mit dieser Arbeitsweise hätten, habe ihnen die Woche an der Akademie wieder gezeigt, dass die eigenständige Erarbeitung und die eigene Schwerpunktsetzung bei den Themenstellungen schon mit zum Schaffensprozess dazugehören. Begleitet wurden sie dabei stets von Dozenten, konnten aber auch von dem großen Erfahrungsschatz der älteren Teilnehmer profitieren. Vor allem die Diskussionen am Abend seien sehr bereichernd für sie gewesen, erklärten beide Stipendiatinnen übereinstimmend. Vieles sähen sie jetzt mit anderen Augen – im wörtlichen, aber auch im übertragenen Sinne.

 

Den Ritterschlag erfuhr Marie am Ende: Eine Dozentin der Akademie, Linda Schwarz, die selbst schon in Straubing gelebt und gearbeitet hat, kaufte ihr ein Bild ab: „Das war das erste, das ich verkauft habe! Ich habe mich sehr geehrt gefühlt.“

 

Verfasst von StRin Julia Vogel, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit


Erstellt am 07.10.2016 von StR Griesbeck