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446 gu­te Grün­de, zu fei­ern



Fach- und Be­rufs­ober­schü­ler of­fi­ziell ver­ab­schie­det – 18 Schü­ler für Best­leis­tung ge­wür­digt

 

„Während die Stadt Straubing in diesem Jahr 800 gute Gründe zu feier hat, haben wir 446“, sagte Doris Luttner, ständige Vertreterin des Schulleiters der Fach- und Berufsoberschule (FOS/BOS). Denn am Freitag erhielten 446 Absolventen in der Joseph-von-Fraunhofer-Halle ihre Abschlusszeugnisse. 18 von ihnen wurden für ihre besonderen Leistungen ausgezeichnet.

 

„Die Rede heute wäre einfach gewesen: Überall Fußbälle, Anspielungen auf magische Momente und Gänsehaut bei der Überreichung der Pokale“, sagte Doris Luttner. Leider habe es bei den deutschen Sportlern heuer nicht geklappt, dafür bei den Absolventen der FOS/BOS. 446 Schüler durften ihren Pokal entgegennehmen.

 

Bernd Sibler, Staatsminister für Unterricht und Kultus, war überwältigt von der Menge an jungen Menschen. „Heute erhaltet ihr alle die Eintrittskarte in ein neues Leben.“ Vielleicht gehe es ins Ausland, direkt in den Beruf oder an eine Hochschule – Möglichkeiten gebe es viele. „43 Prozent der Studenten in Bayern kommen von einer FOS oder BOS“, sagte Sibler. Das zeige umso mehr, dass man es in Bayern mit jedem Abschluss weit bringen könne.

 

„446 – um auf diese Zahl zu kommen, müssten wir alle Absolventen der sechs Gymnasien aus Stadt und Landkreis zusammenzählen“, ist Staatssekretär Josef Zellmeier sicher. Er wollte den jungen Menschen vor allem eines mitgeben: „Engagiert euch im Ehrenamt.“

 

Auch Landrat Josef Laumer überbrachte seine Glückwünsche. „Und egal, wo euch die Zukunft hinverschlägt, gebt unserer Region in der Zukunft eine Chance.“ Bürgermeister Hans Lohmeier weiß, jetzt verlassen die meisten der Absolventen die behütete Zone. Es gehe raus ins Leben. „Nehmt euch in acht, die Welt ist chaotisch.“

 

Ministerialbeauftragter für die Beruflichen Oberschulen in Ostbayern und Schulleiter Gottfried Wengel riet den Absolventen, sich nicht von den Ansprüchen der Gesellschaft und ihrer Eltern erdrücken zu lassen. „Werdet lieber Euren eigenen gerecht.“ Er ist sicher, jeder könne seine Entscheidungen selbst treffen. Und wenn nicht: „Umwege erhöhen die Ortskenntnisse.“

 

Elternbeiratsvorsitzender Stefan Niebler hielt sich kurz: „Abi g’schafft, super g’macht, stolz kinnt’s sei, Zukunft voraus, macht was draus.“ Tim Hofmann und Thomas Gabriel, Vertreter der Schülermitverantwortung, bedankten sich im Namen aller Schüler.

 

Musikalisch begleitet wurde der Vormittag vom Lehrer-Schüler-Streichquartett, dem Trio aus Jane Sachs, Marie Reill und Victoria Bach, Tim Wisniewsky sowie Sandra Hausbeck mit der Schulband.

 

Der Praktikums-Preis ging an Jan Kubisch, Kerstin Merthan, Lucas Hartl und Carina Paßreiter. Der Abiturpreis der deutschen Mathematiker-Vereinigung ging an Fabian Buchner. Sandra Hausbeck bekam den Preis der Gesellschaft der Deutschen Chemiker. Den Preis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft erhielt Tobias Seubert. Fachoberschüler mit dem besten Gesamtschnitt (fachgebundes Abitur): Mara Bachl (1,4), Johannes Hiltl (1,4), Michael Laumer (1,5), Carina Paßreiter (1,2). Berufsoberschüler mit dem besten Gesamtschnitt: Veronika Gutmann (2,1) Tobias Lokotsch (1,4), Jakob Gurov (1,3), Theresa Stadler (1,3) Bester Gesamtschnitt (FOS/BOS) der Jahrgangsstufe 13: Sandra Hausbeck (fachgebunden: 1,3; allgemein: 1,3), Viktoria Murr (fachgebunden: 1,7; allgemein: 1,8), Selina Engl (fachgebunden: 1,7; allgemein: 1,7); Fabian Buchner (fachgebunden: 1,7; allgemein: 1,7) und Kathrin Eckmann (fachgebunden: 1,6; allgemein: 1,5). Schulbeste: Fachoberschülerin Lisa Weichselgartner (1,0).

 

Straubinger Tagblatt vom 07.07.2018

 

Erstellt am 22.07.2017 von OStR Griesbeck