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„Bil­dung ist Per­spek­ti­ve“



Ei­ne Grund­la­ge fürs Be­rufs­le­ben: 22 Be­rufs­in­teg­ra­ti­ons­schü­ler ver­ab­schie­det

 

22 Schüler der Berufsintegrationsklassen wurden am Freitagvormittag verabschiedet. Für sie endet nun die zweijährige Unterrichtszeit an der Mathias-von-Flurl-Schule und der Staatlichen Fachoberschule und Berufsoberschule.

 

„Nach zwei Jahren haben sie allen Grund zum Feiern“, sagte Werner Kiese, Schulleiter der Mathias-von-Flurl-Schule. In dieser Zeit haben die Schüler nicht nur durch den Erwerb der deutschen Sprache versucht, in Deutschland Fuß zu fassen. Doris Luttner, Schulleiterin der Staatlichen Fach- und Berufsoberschule weiß, dass das nicht immer ganz leicht war und es nicht nur sprachliche, sondern auch kulturelle Hürden gegeben habe. „Umso mehr freut es mich, dass viele von ihnen bereits jetzt eine Ausbildungsstelle gefunden haben. Sie haben uns gezeigt, wie Integration funktionieren kann.“

 

Bürgermeisterin Maria Stelzl machte klar, dass Deutschland nach außen hin zwar immer als reiches Land gesehen werde, aber niemandem hier etwas geschenkt wird. „Wir leben in einer Leistungsgesellschaft. Wer hierher kommt, muss sich Grundlagen erarbeiten.“ Und das sei den Absolventen gelungen. „Es freut mich sehr, dass die meisten von ihnen bereits eine Ausbildungsstelle gefunden haben.“

 

Stellvertretende Landrätin Barbara Unger betonte, dass Integration nur gelingt, wenn „Zugewanderte“ Perspektive sehen. „Und Bildung ist Perspektive.“ Schule sei auch für deutsche Jugendliche nicht immer leicht. „Der Abschluss an einer Schule in einem fremden Land bedeutet harte Arbeit und Engagement. Das haben Sie bewiesen.“

 

Abschlusssprecher Merry Nasoyan, Mahdi Ebrahimi, Walid Alhamed und Roman Afridi freuten sich, in den vergangenen zwei Jahren nicht nur Deutsch, sondern auch viel über Kultur, Geschichte und sogar Mülltrennung gelernt zu haben. „Außerdem waren wir nicht nur eine Klasse. Wir waren eine Familie“, sagte Mahdi Ebrahimi.

 

Werner Kiese und Doris Luttner überreichten zusammen mit den jeweiligen Klassenleitern die Zeugnisse. Werner Kiese wünschte den Absolventen für die Zukunft alles Gute. „Und vielleicht sieht man den ein oder anderen in Zukunft auch im Regelunterricht.“

 

Straubinger Tagblatt vom 26.02.2018


Erstellt am 26.02.2018 von OStR Griesbeck