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Startschuss an der Beruflichen Oberschule



Leichter Zuwachs an Schülerinnen und Schülern entgegen dem allgemeinen Trend

 

Die „Schultüte“ liegt für die meisten Schülerinnen und Schüler der Beruflichen Oberschule schon viele Jahre zurück, dennoch begann für einen Großteil von ihnen wieder ein neuer schulischer Lebensabschnitt. Die immer beliebter werdende besondere Form der Oberstufe ermöglicht Bewerbern der unterschiedlichsten Zubringerschulen den Erwerb der Fachhochschulreife, der fachgebundenen Hochschulreife und – unter bestimmten Voraussetzungen – sogar das „allgemeine“ Abitur. Es gibt zwar „nur“ drei Jahrgangsstufen und zwei sogenannte „Vorklassen“, dies bedeutet aber keineswegs weniger Arbeit für Schulleitung und Lehrkräfte, im Gegenteil: In diesem Jahr verzeichnet die FOS/BOS Straubing, nach Auskunft der Schulleiterin Fr. OStDin Doris Luttner, sogar einen leichten Zuwachs an Schülern, entgegen dem allgemeinen bayerischen Trend: Insgesamt 858 Schüler, verteilt auf 31 Klassen in Fachoberschule und Berufsoberschule, strömten am 12.09. in die Räume der Schule. Etwa die Hälfte von ihnen sind Neueinsteiger, die Schüler der 12. und 13. Klassen hingegen werden bereits am Ende dieses Schuljahrs ihre Abschlussprüfung ablegen. Auch heuer wird die Bildungseinrichtung außerdem wieder einen wichtigen Beitrag zur Bildung von Flüchtlingen und Migranten in Form der sogenannten Integrationsklasse leisten. Diesen Schülern stehen nach Abschluss des Unterrichts mit Schwerpunkt auf deutscher Sprachkompetenz Berufsausbildung oder weiterer Schulbesuch offen.

 

Die ohnehin schon aufwändige Organisationsarbeit an der Schule wird in diesem Jahr durch die Einführung einer neuen allgemeinen Schulordnung in Bayern (BaySchO) und einer in einigen wichtigen Punkten veränderten speziellen Schulordnung für die Fach- und Berufsoberschulen (FOBOSO) um eine weitere Herausforderung ergänzt. Lehrer und Schüler müssen sich auf teilweise neue Fächer und Stundentafeln einstellen, die im Laufe der nächsten Jahre sukzessive in den einzelnen Jahrgangsstufen umgesetzt werden müssen. Die für die FOS/BOS typische Verteilung auf die sogenannten vier „Ausbildungsrichtungen“ (Wirtschaft und Verwaltung, Technik, Sozialwesen und Gestaltung) mit je verschiedenen sogenannten „Profilfächern“ erfordert dabei eine minutiöse Planung von Räumen und Lehrereinsatz. Dazu kommt noch die fachpraktische Ausbildung, die in den Zweigen Gestaltung und Technik in modernen Fachräumen, in den Richtungen Sozialwesen und Wirtschaft sogar außerhalb der Schule in speziellen Betrieben und sozialen Einrichtungen abgeleistet werden muss. Die 11. Jahrgangsstufen durchlaufen hierbei einen 14-tägigen Wechsel von Unterricht und „echtem“ beruflichen Praktikum, was eine erhebliche Flexibilität und Belastbarkeit abverlangt.

 

Die Ausstattung der Schule im Bereich von EDV und Fachräumen ist nach den umfangreichen Bau- und Anschaffungsmaßnahmen der letzten Jahre als sehr gut zu bezeichnen, „Markenzeichen“ der FOS Straubing sind natürlich die großzügige Elektrowerkstatt und das im ostbayerischen Raum ziemlich einmalige Gestaltungsatelier, seit einiger Zeit sogar ergänzt um ein Multimedia- und Filmstudio in der Außenstelle Bogen. Die Schüler der FOS/BOS seien insgesamt nach Meinung der Schulleitung eher zielstrebiger und besäßen meist schon ziemlich genaue Berufsvorstellungen. Dies werde auch durch die grundsätzlich kompetenzorientierte Anlage der Lehrpläne und die zahlreichen Projekte unterstützt, bei denen sich die FOS/BOS Straubing auch schon überregional einen Namen gemacht hat. So stelle die Zeit an der Beruflichen Oberschule für die meisten Schüler eine sehr lange „Zielgerade“ der Schullaufbahn dar, die den beruflichen Lebensweg entscheidend ebne.

 

Verfasst von OStRin Gilbert Schwarz


Erstellt am 17.09.2017 von OStR Griesbeck