Aktuell
Unsere Schule
Kontakt
Anmeldung
Termine
Formulare
Stellen
Personen/Gremien
Schulleben
Fos
Bos

Schulberatung
Fachpraktikum
Projekt-Forum
Erasmus+
Medien
Schulkooperationen
Lehrerausbildung
REthink
Datenschutz
Impressum
Draußen sehen, was drinnen passiert



Familienhaus der Christuskirche: Fünfjähriges mit neuer bunter Fassade

 

Das Familienhaus der Christuskirche an der Eichendorffstraße wird künftig keiner mehr übersehen: Mit einer neu gestalteten bunten Fassade drückt das Mehrgenerationenprojekt jetzt auch nach außen aus, was drinnen passiert. Bei einem Festakt feierte die Gemeinde am Sonntag das fünfjährige Bestehen dieser Institution und die Übergabe der Außenwand.

 

Orange, grüne und gelbe Figuren – sogenannte „Doodles“ – bevölkern die Fassade, dazwischen Schriftzüge wie „Willkommen“, „Freude“ oder „Hoffnung“. Künftig soll jeder sofort von außen sehen, was ihn drinnen erwartet.

 

„Wir wollte Sympathie wecken, für das, was im Haus stattfindet“, sagte Carsten Bonas, Leiter des Familienhauses, beim Festakt am Sonntag: „Freundlichkeit, auch wenn manchmal einer Zähne zeigt.“ Die bunten Männchen auf der Hauswand passen perfekt zum niederschwelligen Konzept des Hauses, das seit 2013 Teil des Projekts Soziale Stadt Straubing-Süd ist.

 

Auf diese Weise hatten sich auch die Schüler der Gestaltungsklasse an der FOS/BOS mit ihrem Lehrer Max Messemer dem Thema genähert. „Wir haben uns erst mit den Menschen beschäftigt, die drinnen arbeiten und sich treffen“, sagte Sarah Katharina Schmid, deren Entwurf schließlich unter 13 Vorschlägen die Jury überzeugt hatte, „dann haben wir das in der Fassadengestaltung umgesetzt.“ Man habe sofort gemerkt: „Hier helfen alle zusammen“. Die lustigen „Doodles“ wurden nicht mit dem Pinsel gemalt, sondern zusammen mit Freiwilligen aus der Gemeinde aufgesprüht, fachkundig angeleitet von Philipp Hörster und Günther Obermeier.

 

(Bilder zum Vergrößern anklicken)

 
„Ein Stück Menschlichkeit“

Die Ehrengäste blickten in einer Gesprächsrunde unter der Leitung von Pfarrerin Elke von Winning zurück auf fünf Jahre Familienhaus. OB Markus Pannermayr sagte, das Familienhaus bringe ein Stück Menschlichkeit in die Stadt. Dekan Eckhard Herrmann bezeichnete die Begegnungsstätte als „Farbklecks und richtig gute Bereicherung“. Pfarrer Hasso von Winning betonte, er wolle nicht in der Vergangenheit schwelgen, sondern sei begeistert, „dass das Ding läuft“. Er freue sich schon auf die nächsten fünf Jahre. MdB Alois Rainer sagte, es gebe unter den 450 Mehrgenerationenprojekten in ganz Deutschland kaum eines, das so viel Erfolg habe, wie das Familienhaus.

 

Umrahmt wurde die Feier vom Posaunenchor der Christuskirche, den Kindern der Kindertagesstätte Louise Scheppler und Werner Lang, der mit Gstanzln die Entstehung des Familienhauses Revue passieren ließ.

 
Info

Das Familienhaus der Christuskirche an der Eichendorffstraße beherbergt unter anderem die Kindertagesstätte Louise Scheppler, ein Begegnungscafé mit fast täglichen Angeboten, einen Second-Hand-Kleiderladen, zahlreiche Gruppen der Gemeinde sowie Kooperationspartner wie die Beratungsstelle Donum Vitae oder Selbsthilfegruppen wie die Anonymen Alkoholiker. Seit 2016 ist das Familienhaus Mitglied des Bundesprogramms Mehrgenerationenhaus des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Weitere Informationen: www.christuskirche-straubing.de/das-familienhaus-der-christuskirche-haus-der-generationen.

 

Straubinger Tagblatt vom 02.10.2018


Erstellt am 02.10.2018 von OStR Griesbeck