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Ein Begegnungsort – im Schatten der Bäume



FOS-Schüler und TUM-Campus-Studenten stellen Ideen für den Albrecht-Dürer-Park vor

 

Einen Swimmingpool und eine Achterbahn hatten sich die Kinder gewünscht, die in direkter Umgebung des Albrecht-Dürer-Parks wohnen. Das konnten die zahlreichen Kooperationspartner nicht erfüllen – doch viele andere originelle Ideen erwarten die Anwohner ab Ende des Jahres.

 

Oberbürgermeister Markus Pannermayr war am Mittwoch beeindruckt: „Wir haben gemeinsam etwas auf den Weg gebracht.“ Damit meinte er die Zusammenarbeit der Kooperationspartner FOS/BOS, TUM-Campus, Wohnungsbau GmbH, Stadtplanungsamt, Stadtgärtnerei, Tiefbauamt und die Lions.

 

„Würde man heute so planen?“ fragte er in die Runde. Tatsächlich ist der Park, gelegen zwischen Albrecht-Dürer-, Hans-Sachs- und Eichendorffstraße, extrem großzügig angelegt. Bei der Entwicklung einer Stadt müsse man immer daran denken, wie wichtig solche Freiflächen für die Anwohner sind. Diese hätten auch eine soziale Funktion: „Es sind Flächen, auf denen sich Menschen begegnen können.“ Und das sogar bei über 30 Grad wie am Mittwoch, denn die großen Bäume spenden Schatten.

 

Die Entwürfe haben den Blickwinkel geöffnet

 

Wenn Schüler und TUM-Campus-Studenten bei einem Projekt zusammenkommen, dann sei das sehr erfreulich, sagte Dr. Norbert Fröhlich, Geschäftsführer des TUM-Campus Straubing. Dadurch erfahren die Schüler, welche Studienmöglichkeiten sie in Straubing haben. „Und unsere Studenten lernen: Was ist technisch machbar? Wie finanziert man so etwas?“

 

Gottfried Wengel, Ministerialbeauftragter für die Beruflichen Oberschulen in Ostbayern, ist vor Kurzem mit Lehrer Max Messemer durch die Stadt gefahren, und war begeistert, wie viele Orte die Schüler schon durch ihre kreativen Arbeiten geprägt haben. Kerstin Wagner leitet das Quartiersbüro der Sozialen Stadt Süd. Sie freut sich, dass so viele Partner bei dem Projekt eingestiegen sind. „Jetzt können wir größer planen.“

 

Die Ideen der Schüler und Studenten haben vielen den Blickwinkel geöffnet, sagte Stadtplaner Oliver Vetter-Gindele. Für kleine Kinder werde eine „riesengroße Sandfläche“ mit Spielhaus gebaut, die größeren Kinder können durch einen Tunnel unter einer Erdaufschüttung krabbeln und von diesem Hügel auf der alten, dann umgestalteten Rutsche herunterrutschen. Im Süden, wo heute alte Garagen stehen, wird ein Wohnkomplex gebaut, somit ist der Park von allen Seiten geschützt. Im Osten zur Eichendorffstraße hin werden die Garagen ebenso abgerissen, die Parkplätze sollen offen werden – dadurch erhält der Park einen neuen Zugang und zeigt auch räumlich die Nähe zum Familienhaus.

 

Wie in Dürers „Das große Rasenstück“

 

Dann zeigten die Schüler der Fachoberschule, Fachrichtung Gestaltung, ihre mit Max Messemer entwickelten Ideen: Einen Stammtisch rund um einen alten Baumstumpf möchten sie bauen und in diesem Rasen ansäen – im Hinterkopf hatten sie dabei „Das große Rasenstück“ von Albrecht Dürer.

 

Außerdem haben die Schüler Bronzetafeln entworfen mit Dürer-Zitaten. Den Guss sponserten die Lions. „Ihr macht Gestaltung erlebbar“, sagte Dr. Florian Herpich von den Lions. Ab August soll mit den Arbeiten im Dürer-Park begonnen werden, Ende des Jahres soll alles fertig sein.

 

Straubinger Tagblatt vom 27.06.2019


Erstellt am 01.07.2019 von OStR Griesbeck

 
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