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"Lass retten"-Aktion klingt nach



Bernd Huber und Andreas Riederer coachen die Gewinner der FOS/BOS Straubing

 

„Ich war einfach begeistert vom Logo und dem Slogan der Schüler zum ‚LASS RETTEN“-Projekt! Deshalb habe ich mich dazu entschlossen, mein Honorar zu spenden und so kam der Stein ins Rollen“, erklärt Bernd Huber. Die Ideen der Schüler, das waren Entwürfe der 11. Jahrgangsstufe des Gestaltungszweigs an der FOS/BOS Straubing, von denen einer für die Banner ausgewählt wurde, die im Rahmen des „LASS RETTEN“-Projekts Autorfahrer daran erinnern soll, Rettungskräfte bei ihrem Einsatz nicht zu behindern. Hubers Angebot nahm die Schulleiterin der FOS/BOS, Doris Luttner, sehr gerne an.

 

„Wir wissen, was wir tun mit euch, keine Sorge!“ nimmt Huber zu Beginn des Coachings vorweg. Denn es gehe hier nicht ums richtige Schlägern, sondern um wirksame Strategien, die eigene Person in kritischen Situationen zu schützen. Er selbst ist Fachwirt für Gewaltprävention und Selbstverteidigung des DJJV und sein Partner, Andreas Riederer, Fachwirt für Konfliktmanagement und Selbstverteidigung. Es sei eine traurige Entwicklung, so Huber, dass es immer mehr Rettungseinsätze gebe, bei denen die Helfer behindert oder sogar angegangen werden. Auch hier ist mittlerweile ein Coaching vonnöten, wie man sich in solchen Krisensituationen am besten verhält. Beide waren sich schnell einig, dass sie ihr Honorar für das Coaching spenden wollen und die FOS-Schüler mit einem exklusiven Kurs für ihre Arbeit belohnen wollen. Dabei schulten sie die Gewinner darin, wie man mittels Körpersprache und Stimme problematische Situationen effektiv klären kann. „Das hat viel mit dem eigenen Auftreten zu tun. Aber man muss auch aufpassen, dass man als Helfer nicht selbst zum Opfer wird“, fasst Riederer zusammen und beide animieren die jungen Erwachsenen, die Techniken und Übungen selbst auszuprobieren. Die Erfahrung zeigt: Wer im Training Hemmungen hat und passiv bleibt, ist in der Problemsituation meist überfordert. „Für mich war es wichtig, das selbst einmal zu erleben, wie ich mich verhalten kann, wenn einer mich so angeht oder ich derjenige bin, der helfen möchte“, erklärt ein Schüler. Alle zusammen waren sie nach dem Training begeistert von der Flexibilität der beiden Coaches: „Sie sind auf unsere konkreten Fragen sehr detailliert eingegangen! Wir haben einfach viel selbst durchlaufen dürfen und fanden, es war super!“

 

Verfasst von StRin Julia Vogel, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit


Erstellt am 17.03.2019 von OStR Griesbeck