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Preis der Stiftung Nachwachsender Rohstoffe



Sie haben sich mit Bier, mit Skiwachs oder vollständig verrottenden Kunststoffen beschäftigt und „damit schaffen Sie etwas, was die Politik erst erreichen muss“, lobte Wissenschaftsminister Bernd Sibler. Die Anerkennung galt acht Abiturienten aus Straubing und dem Landkreis Straubing-Bogen, die für ihre Seminararbeiten den Gymnasialpreis der Stiftung Nachwachsender Rohstoffe erhielten. Das Preisgeld von 2.000 Euro stellte wie immer seit 2006 die Volksbank Straubing zur Verfügung.

 

Ausgezeichnet wurden herausragende wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der Nachwachsenden Rohstoffe. „Seit einigen Jahren ist das Bewusstsein der Bevölkerung über die Endlichkeit der fossilen Rohstoffreserven gewachsen“, sagte Hausherr Norbert Herten vom Vorstand der Volksbank beim Festakt im Mohrensaal. „Sie liegen also mit ihren Seminararbeiten voll im Trend.“

 

Das Ergebnis dieser zum Teil interdisziplinären Arbeiten ist vielfältig: Sie reicht vom Papier aus Alternativen zu Holz über umweltverträgliche Folien für Lebensmittel bis zur Hautcreme aus echter Kamille.

 

Es sei die große Herausforderung und Chance zugleich, Ökologie und Ökonomie in ein kluges Gleichgewicht zu bringen, um die Welt enkeltauglich zu machen, sagte OB Markus Pannermayr. Er lud die Preisträger ein, am TUM-Campus zu studieren und lobte deren „Mut, etwas anzupacken.“ Stellvertretende Landrätin Barbara Unger richtete die Anerkennung auch an die begleitenden Lehrkräfte. Es sei deren Verdienst, dass das Interesse der Jugendlichen am Zukunftsthema Nachwachsende Rohstoffe geweckt wurde.

 

Wissenschaftsminister Bernd Sibler verriet, er habe mit der Übernahme des Ministerpostens seine Gremientätigkeit stark eingeschränkt. Ausnahme: Der Vorsitz im Stiftungsrat für Nachwachsende Rohstoffe. Niederbayern und der Gäuboden seien ohne Landwirtschaft nicht denkbar, sagte der Minister „und ohne Landwirtschaft keine Nachwachsenden Rohstoffe.“

 

Der Uni-Standort Straubing sei konzipiert worden, um Antworten auf gesellschaftspolitische Fragen zu finden. Er lobte die Problemlösungskompetenz der Jugendlichen: „Sie haben sich über den Tag hinaus angestrengt.“

 

Der Uni-Standort Straubing sei konzipiert worden, um Antworten auf gesellschaftspolitische Fragen zu finden. Er lobte die Problemlösungskompetenz der Jugendlichen: „Sie haben sich über den Tag hinaus angestrengt.“

 

Nur einige der Preisträger nahmen das Angebot wahr, ihre Arbeit selbst kurz vorzustellen. Einer davon war Tim Wisniewsky (FOS/BOS), der ein Konzept zur Vermeidung von Verpackungsmüll an seiner Schule beschäftigt hatte. „Ich möchte dazu beitragen, dass wir in unserer Generation auch eine schöne Zukunft haben, das steht uns als junge Menschen genauso zu“. - ber -

 

Straubinger Tagblatt vom 29.06.2019


Erstellt am 30.06.2019 von OStR Griesbeck