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Der Weg zur restmüllfreien Schule



FOS/BOS-Schüler präsentieren Maßnahmen zur Müllreduzierung

 

Inspiriert von der Umweltbewegung der Schwedin Greta Thunberg hat die staatliche Fachoberschule und Berufsoberschule am Freitag einen „Friday for Future“ veranstaltet. Dabei stellten Schüler eigene Maßnahmen vor, um an der Schule den Restmüll zu reduzieren und dadurch einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten.

 

Im vergangenen Schuljahr wurde bereits ein Experiment mit dem Umweltbeauftragten der Schule Felix Armbruster durchgeführt, bei dem der gesamte Müll einer Woche gesammelt wurde. Die Erkenntnis war laut Studiendirektor Christian Steibl, dass die Mülltrennung so nicht funktioniere. Der Biomüll war verunreinigt und der Restmüll erreichte ungeahnte Ausmaße.

 

Seitdem bemüht sich die Schulleitung um eine langfristige Reduzierung des Restmülls. Erste Ideen, wie ein Trinkbrunnen zur Vermeidung von Plastikflaschen, wurden bereits umgesetzt. Als nächstes soll daran gearbeitet werden, das Plastikbesteck und die Pappbecher in der Kantine abzuschaffen und die Restmüllbehälter zu reduzieren.

 

Die FOS/BOS wurde seit 2009 bereits mehrmals als Umweltschule ausgezeichnet und ist dadurch ein Vorbild im Umweltschutz. Der Weg zu einer möglichst restmüllfreien Schule ist jedoch ein langer Weg, die Umsetzung geschieht nicht von einem Tag auf den anderen. Wichtig ist Steibl vor allem, „die Aktion nach außen zu tragen und andere Schulen zum Nachahmen zu animieren.“

 

Beim „Friday for Future“ wurden die Schüler aufgefordert, in ihren Klassen weitere Maßnahmen für den Umweltschutz zu sammeln. Präsentiert wurden zahlreiche Vorschläge, wie die Verwendung kompostierbarer Tüten, das Schreiben auf Recyclingpapier, ein Blumenbeet im Schulgarten oder der Verzicht auf Plastik beim Pausenverkauf.

 

Auch kreative Lösungen wurden vorgestellt. Eine Schülerin hatte etwa die Idee eines Baumpflanztages gleich am Anfang des Schuljahres, an welchem für jeden Neuankömmling ein Baum gepflanzt wird. Steibl war von dem Ergebnis der Präsentationen keinesfalls überrascht. „Ich vertraue meinen Schülern und habe bereits viele Ideen zur Umsetzung für die Schulleitung erhalten.“

 

Straubinger Taglbatt vom 14.09.2019

 

Erstellt am 14.09.2019 von OStR Griesbeck