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Neue Fräsmaschine für fpA-Technik



„Nachweihnachtliches“ Geschenk für die fachpraktische Ausbildung

 

„Das ist die industrielle Welt – wir müssen unsere Schüler darauf vorbereiten, sonst lehren wir an der Realität vorbei“ Werkstattleiter Franz Aschenbrenner bereitet gerade die Inbetriebnahme der neuen Fräsmaschine für die fachpraktische Ausbildung der 11. Klassen des Technikzweiges vor. Sie ist kein Vollautomat – das haben sie im Team bewusst so entschieden –, denn das Erleben der Digitalisierung ist wichtiger als das Bedienen. Soll heißen: Die Bedienung bleibt weiterhin manuell, aber der Fräsprozess ist digitalisiert. So können die Schüler besser erfahren, was sie tun: „Sie müssen die technisch-wissenschaftlichen Zusammenhänge verstehen. Es steckt allerhand angewandte Physik drin, denn zum Beispiel verläuft die Zerspanung grundsätzlich über Kräfte am Keil, wenn die Maschine Schlitze, Außenformen oder Bohrungen fräst“, erklärt Aschenbrenner. Die Beschaffung der Maschine war kostenintensiv, aber der Einstieg in die Digitaltechnik könne auch nicht warten, denn mit der Industrialisierung 4.0 werden unsere Schüler nach ihrem Studium weniger die handwerklichen Fähigkeiten und vielmehr die Bedienung sowie das Verständnis der digitalen Welt benötigen.

 

Die Programmierung eines Vollautomaten soll in einem zweiten Schritt vermittelt werden. Dies soll jedoch vielmehr in einer Simulation am Rechner erfolgen, denn nicht das Produzieren, sondern das Experimentieren stehe hier im Vordergrund, so der Werkstattleiter. „Die Schüler können auf diese Weise besser an ihren Fehlern lernen, ohne gleich Schrott zu produzieren.“

 

Diese brennen jedenfalls schon darauf, den Automaten in Betrieb zu nehmen und finden die neue Technik sehr spannend. „Sie ist auch nötig, damit wir wissen, wie unsere zukünftigen Arbeitsplätze aussehen“, bekräftigt ein Schüler „Ich gehe auch davon aus, dass es gewisse Dinge erleichtert. Beispielsweise ist kein eigenes Errechnen des Fräsvorgangs mehr nötig. Das macht die Maschine. Zudem ist sie viel präziser als wir es je sein könnten. Es ist einfach ein tolles Teil!“

 

Verfasst von StRin Julia Vogel, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit


Erstellt am 03.02.2020 von OStR Griesbeck