Aktuell
Stundenpläne
Elternportal
Unsere Schule
Kontakt
Anmeldung
Termine
Stellen
Personen/Gremien
Schulleben
Förderverein
Fos
Bos

Schulberatung
Fachpraktikum
Projekt-Forum
Medien
Schulkooperationen
Lehrerausbildung
Datenschutz
Impressum
Besuch der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg



Die Klassen F11bS, F11cS, F11bW besuchen die KZ-Gedenkstätte Flossenbürg

 

Am Montag, dem 20.06.2022 fuhren wir, die Klassen F11bS, F11cS, F11bW, mit den beiden Lehrkräften Frau Fuchs und Frau Hof in die KZ Gedenkstätte nach Flossenbürg, um sich die in der Schule bereits erarbeiteten Informationen bezüglich des Ausmaßes des Holocausts in der gesamten Dimension bildlich besser vorstellen zu können. In der Früh um 8:15 Uhr fuhren wir mit dem Bus in die von uns zwei Stunden entfernte KZ-Gedenkstätte Flossenbürg, im Oberpälzer Wald. Nach dem Festhalten eines Gruppenfotos, begann der geführte Rundgang vor der ehemaligen SS-Kommandantur (unten) für uns. Flossenbürg war vor der Entstehung des Konzentrationslagers ein Bauern- und Arbeiterdorf und bekanntes Ausflugsziel wegen der dort bekannten Burg Flossenbürg. Durch den ehemaligen nationalsozialistischen Regensburger Bürgermeister wurde der Ort im oberen Nazi-Regime bekannt. Die hohe Nachfrage an Baumaterialien führte 1938 zur Gründung des Konzentrationslagers in Flossenbürg. Bis zum Jahresende befanden sich dort bereits 1500 Häftlinge. Darauffolgend wurden uns im Innenhof, vor dem Lagertor die ehemaligen Außengrenzen des KZ-Geländes gezeigt.

 

In der damaligen Wäscherei - heute Dokumentationszentrum - wurden wir darüber aufgeklärt, wo Häftlinge arbeiten mussten; dazu zählen die vielzähligen KZ-Außenlager, aber auch Privatfirmen, die Gefangene gegen Geld „ausleihen“ konnten. Im Keller der Wäscherei wurden die Gruppen der Gefangen des Konzentrationslagers näher beleuchtet, durch die Darstellung verschiedener Einzelschicksale. Außerdem wurde uns der Frisör-, Desinfektions-/raum und das Häftlingsbad gezeigt, in denen die Häftlinge von Beginn an gedemütigt und entwürdigt wurden. Auf dem Weg zum Krematorium sind wir durch den Ehrenfriedhof gegangen. Im Krematorium befanden sich 3 Räume, einer mit einem Müllverbrennungsofen, der zweite mit einem Holztisch, um den Leichen die Goldzähne zu entnehmen, und der sich in der Mitte befindende Raum diente für die Stapelung der Leichname. Zum Schluss sahen wir uns einen Zeitzeugenfilm an, in dem die überlebenden Häftlinge von ihren Erfahrungen im Konzentrationslager Flossenbürg erzählten.

 

„Wichtig ist sich zu erinnern und aus der Geschichte zu lernen, dass dergleichen nicht noch einmal passiert. Unsere Generation ist nicht dafür verantwortlich was passiert ist, sondern dafür das es kein Zweites Mal geschieht“, reagierte ein Schüler der Klasse F11bW nach dem Besuch im Bus.

 

Christina Bosch, Eva Zellner F11bW