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Werkschau FOSBOS



Das, was wir können, wollen wir auch zeigen!

 

Große Werkschau in der fachpraktischen Ausbildung Gestaltung an der FOS/BOS Straubing

 

 

 

 

„Unser Herzenswunsch ist, dass die Werkschau zur Strahlkraft der Schule beiträgt und zeigt, was unsere Schülerinnen und Schüler hier erschaffen.“ So beschreibt Judith Wagner, Teammitglied der fachpraktischen Ausbildungswerkstätten an der Beruflichen Oberschule, ihr Anliegen. Nur alle paar Jahre – wegen des immensen Vorbereitungsaufwands und die letzten Jahre pandemiebedingt – werden die Ausbildungsräume und das Schulareal in eine Art Galerie verwandelt, in der alle dazu eingeladen sind, sich das anzusehen, was in einem Schuljahr intensiver Praktikumsarbeit im Fachbereich Gestaltung bei den 11. Klassen dann am Ende herauskommt. Und das ist nicht wenig. Von analog bis digital ist alles dabei:

 

Projekt mit Gips, keramischer Masse und Porzellan

 

Um Material und Gestaltungsmöglichkeiten kennenzulernen, wurden zunächst experimentelle Objekte angefertigt. Aufgrund dieser Erfahrungen gestalteten die Schülerinnen und Schüler ihre finalen originellen, gefäßartigen Keramiken.

 

Erstellen eines dokumentarischen Films

 

Die Schülerinnen und Schüler erstellen einen dokumentarischen Film mit Ihren Großeltern als Protagonisten. Das große Thema war deren Jugend. Dabei ist Nähe und Vertrautheit zwar schnell hergestellt, aber es erfordert eine genaue Beobachtungsgabe und viel Fingerspitzengefühl, dass der Inhalt auf feinsinnige und kreative Art und Weise transportiert wird. Diese neu geschaffene Bildebene diente oftmals als Kontrast, Abstraktion oder Kommentierung. Es war auch ein Projekt, das zwei Generationen wieder zueinander führte, die die Umstände die letzten Jahre oftmals voneinander getrennt hat.

 

Objekthafte Möbel zum Anfassen

 

Die Multifunktionsmöbel, die im Schulgelände aufgestellt wurden, durften besetzt, benutzt und umfunktioniert werden. Die Flächen können von zukünftigen Praktikantinnen und Praktikanten immer wieder neu gestaltet werden.

 

Fassadengestaltung für die Stadtwerke Straubing

 

Auch externe Firmen oder öffentliche Einrichtungen nehmen oftmals die Dienste der fachpraktischen Ausbildung in Anspruch. Diesmal sollte die Fassade der Gasübergabestation Straubing von den Schülerinnen und Schülern neu gestaltet werden. Ziel war es, die inhaltliche Verbindung zu den Stadtwerken erkennen zu können.

 

110 Hot Couture in Straubing

 

Die zahlreichen Aufträge der Barmherzigen Brüder gehören schon zur liebgewonnenen Tradition: Diesmal wurden alte, ausrangierte Polizeiuniformen zur Verfügung gestellt und heraus kam die 110 Hot Couture Kollektion. Dafür wurden die Uniformen zunächst zerlegt, aufgetrennt, zum Teil gefärbt, im Anschluss daran neu zusammengenäht, ausgestopft und am Ende zu großen Roben drapiert.

 

Experimentelle Filme

 

Eine besondere Art, sich selbst besser kennenzulernen, bot die Aufgabenstellung zum Machen eines experimentellen Films. Text und Bild, harmonisch oder dissonant aufeinander bezogen, beschäftigten sich mit dem persönlichen Profil. Die Filme spiegeln eine Generation wieder, die in ihren prägendsten Jugendjahren viele Monate im Ausnahmezustand verbringen musste, und wirken dementsprechend mitreißend und emotional.

 

Papier ist nicht gleich Papier

 

Dieses vielseitige Material wurde von den jungen Gestalterinnen und Gestaltern virtuos verarbeitet. Ob zwei- oder dreidimensional: die Möglichkeiten erscheinen unerschöpflich, was sich auch in den Ergebnissen niederschlug.

 

Plakate und Flyer für die Bayerischen Schulfilmtage

 

Zum neuen Heimspiel werden die Filmtage bayerischer Schulen, die ab 2023 an der FOS/BOS Straubing stattfinden werden. Mit den Möglichkeiten des Gestaltungszweigs, insbesondere mit dem hauseigenen Film- und Fotostudio in der Außenstelle in Bogen, bietet die Schule sowohl das Equipment als auch das notwendige Know-how für diese überregionale, schulartübergreifende Veranstaltung. In diesem Zusammenhang entstanden zahlreiche Entwürfe für die Plakat- und Flyergestaltung, von denen der beste auch offiziell für die Filmtage im nächsten Jahr werben wird.

 

Insgesamt zeigte die Werkschau jeweils neben den Aufgaben aus dem ersten Schulhalbjahr vor allem die Ergebnisse der großen Projekte. Die größte Herausforderung war hier, über einen so langen Zeitraum eigenverantwortlich gestalterisch-schaffend tätig zu sein. Und darauf sind die jungen Erwachsenen auch stolz. Eine Schülerin formuliert es so: „ Endlich dürfen wir das zeigen, was wir können! Es freut mich, meiner Familie und meinen Freunden einen Einblick in unsere Arbeit hier geben zu können. Und es waren tatsächlich ganz schön viele davon da!“