Panorama


Das Panorama zeigt Aus, Ein- und Rückblicke auf herausragende Ereignisse und Leistungen der FOS/BOS-Straubing. 


24.09.2009
Umweltschule in Europa – Umweltdiplom besiegelt jahrelang praktizierten Umweltschutz an der FOS-BOS Straubing 

Die Natur ist das einzige Buch, das auf allen Blättern großen Inhalt bietet 
Gelebter Umweltschutz und das Bewusstsein für Nachhaltigkeit sind seit über einem Jahrzehnt fester Bestandteil im Schulalltag der Fach- und Berufsoberschule in Straubing.
Alles begann im Schuljahr 1998/99 mit einer Schülerumfrage zur Umweltsituation an der Schule, wobei insbesondere die Müllproblematik sowie erste Ansätze zur Müllsortierung in Angriff genommen wurden; es erfolgte beispielsweise die Aufstellung von Papiercontainern und Restmüllbehältern in den Klassenzimmern. Nachdem damit der Grundstein für den Umweltgedanken gelegt war, wurden jedes Schuljahr fächerübergreifende Projekte (Technologie, Musik, fachpraktische Ausbildung Gestaltung und Technik, Religion) initiiert: So fand im Schuljahr 2000/01 der Umweltschutztag unter dem Motto ÖKO GET FIT mit Veranstaltungen wie dem Ökoladen, der Öko-Spielwiese, der Öko-Küche und einer musikalisch umrahmten Öko-Modenschau statt; im folgenden Jahr erfolgten Plakataktionen mit dem Ziel, das Bewusstsein für die Dringlichkeit der Mülltrennung zu schaffen und zu einem gemeinsamen Einsatz aufzurufen. Auch das Gewinnspiel „Der Natur auf der Spur“, bei dem es über zehn Wochen lang Aufgaben für unsere Schüler zu lösen gab, war eine gelungene Veranstaltung. Die Intention lag darin, die Schüler sowie die Elternhäuser als Multiplikatoren für den Natur- und Umweltschutz zu sensibilisieren und zu motivieren.
Beim Umweltschutztag im Schuljahr 2004/05 stand das recycelbare Papier im Mittelpunkt, das mit einer Selbstverständlichkeit in unserem Alltag gegenwärtig ist, so dass man leichtfertig den verantwortungsvollen Gebrauch vergisst. Um großflächige Plakate, monumentale Papierobjekte, Power-Point-Präsentationen, Papierperformances, Klang und Tonobjekte eindrucksvoll zur Geltung kommen zu lassen, präsentierte sich der Kirchenraum der evangelischen Christuskirche in Straubing nach einer besinnlichen Auftaktveranstaltung als mehrtägiger Ausstellungsraum. 

Bereits einige Zeit vor der Einführung des Rauchverbots an Schulen gab es einen Aktionstag zur Gesundheitsgefährdung durch das Rauchen. All diese Projekte sind nur einige ausgewählte Beispiele für das umfassende und durchgängige Engagement der FOS-BOS Straubing für den Umweltschutz. Besonderer Wert wurde dabei auch darauf gelegt, mit vielen außerschulischen Stellen zu kooperieren, wie z.B. mit dem ZAW, den Stadtwerken, dem Zoo in Straubing, dem Bund Naturschutz sowie der Raiffeisenbank Straubing.
Zieht man ein kurzes Zwischenfazit, stellt sich die Frage, was wurde mit diesen Projekten und Aktionen an der FOS-BOS Straubing tatsächlich erreicht? Die Erfolge können sich sehen lassen: Das Gebäude ist mit Vollwärmeschutz gedämmt, alle Fenster mit Wärmeverglasung ausgestattet, die Heizung erneuert und an ein Blockheizwerk angeschlossen und auch eine Photovoltaikanlage steht im Garten; im ganzen Haus und auf dem Gelände findet eine sehr differenzierte Mülltrennung statt. Im schuleigenen Wertstoffhof wird nach 17 verschiedenen Wertstoffen getrennt. In den Klassenzimmern wurden Vorrichtungen zur strikten Trennung von Papier-, Bio- und Restmüll sowie auf den Gängen sogenannte Vierkammertrenner zur Entsorgung von Pausenmüll (Bio, Kunststoffe, Kaffeebecher und Restmüll) aufgestellt.
Ab diesem Schuljahr wird in allen Klassen ein Energiemanager installiert, der seine Mitschüler für die konsequente Einhaltung des Naturschutzgedankens sensibilisieren soll. Zum Einsatz gebracht wird auch ein selbst gedrehter Kurzfilm, der veranschaulicht, dass in jedem von uns ein kleiner, verborgener Müllsünder steckt, der nur darauf wartet, auszubrechen. Somit wird die Einsicht vermittelt, wie wichtig es ist, dass sich jeder Einzelne von uns für eine saubere, gesunde Umwelt einsetzen muss.
Diese Aktionen zahlen sich im wahrsten Sinn des Wortes aus: Trotz der Verdreifachung der Schülerzahlen innerhalb der letzten zehn Jahre benötigt man an der FOS-BOS Straubing nur drei Restmülltonnen, was massive Kosteneinsparungen in den letzten Jahren mit sich brachte. 

Für ihr unermüdliches und vorbildliches Engagement wurde die FOS-BOS Straubing mit der Auszeichnung „Umweltschule in Europa – Internationale Agenda 21 Schule“ durch Umweltminister Dr. Markus Söder belohnt (siehe Berichterstattung vom 24.09.09). Söder betonte in diesem Zusammenhang die Umwelterziehung als Grundlage für notwendige Veränderungen. Beeindruckt war er von der hohen Kreativität der Projekte und lobte Schüler und Lehrer für ihren Einsatz, der weit über die Pflicht hinaus reicht. Die Schulleitung sowie Lehrer und Schüler der FOS-BOS Straubing sind stolz auf diese Auszeichnung und bestrebt, den Umweltgedanken weiterhin voranzutreiben.
Verfasst von StRin Stadlbauer
Erstellt am 20.10.2009 von StR Kiefl 


September 2009
Kunst im Kultusministerium – Kreativer Geist der FOS Straubing durchweht die Räume des Verwaltungstraktes im Kultusministerium in München 


Das reiche und vielfältige Schaffen der Ausbildungsrichtung Gestaltung an der FOS Straubing soll im Verwaltungstrakt der beruflichen Schulen im Kultusministerium in München Raum finden. Ins Leben gerufen wurde dieses Projekt anlässlich einer Anfrage durch Herrn Ministerialrat Liebl bei Herrn Ministerialbeauftragen Dr. Friedrich Heyder.
Herr Max Messemer, Leiter der fachpraktischen Ausbildung im Gestaltungsbereich, stellte sich zusammen mit 12 Schülern dieser herausfordernden Aufgabe und entwickelten ein entsprechendes Gestaltungskonzept für die Gänge des beruflichen Fachbereiches, das Präsentationsmöglichkeiten und Ausstellungsformen für aktuelle Informationen, Aktivitäten und Ergebnisse mit multimedialen Möglichen bietet.
Während der Projektphase wurden einige Ortsbesichtigungen am Kultusministerium durchgeführt, bevor Prozesse der Ideenfindung und der Konzeptentwicklung folgten konnten. Hierzu legten die Schüler neben fachlicher Qualität ein hohes Maß an Einsatzbereitschaft, Selbstständigkeit und Kooperationsfähigkeit an den Tag, wofür Sie von den Verantwortlichen des Kultusministeriums große Anerkennung für die geleistete Arbeit erfuhren. 

Im Rahmen einer Ehrung durch Herrn Ministerialbeauftragten Dr. Friedrich Heyer und Herrn OStD Peter Söll wurden die beteiligten Schüler für ihre sehr professionelle und engagierte Arbeit mit Urkunden ausgezeichnet. Im Einzelnen waren beteiligt: Miriam Hasenkampf, Patrick Pongratz, Lisa Staudinger, Chi Nguyen, elena Stegner, Alexksandar Stanglmayr, Andreas Rieder, Sabrina Hauke, Christine Waal, Carolina Pohl, Felipe Waas, Matthias Seitz.
Die Schulleitung sowie Herr Max Messemer und die diesjährigen Schüler der fachpraktischen Ausbildung freuen sich, wenn sie das erfolgreiche Konzept in naher Zukunft in die Realtät umsetzen können und ein Hauch Straubinger Gestaltergeist in das Kultusministerium Einzug hält.
Verfasst von StRin Stadlbauer
Erstellt am 19.10.2009 von StR Kiefl 


18.11.2008
"Fahnen für die Fraunhoferstraße" Ehrung der Schüler durch die Stadt Straubing


Am Dienstag den 18. November konnten die SchülerInnen der Klasse FOS 11dG der Ausbildungsrichtung Gestaltung, Jahrgang 2007/8 mit großer Freude und auch Stolz zusammen mit Herrn Max Messemer, dem Projektleiter, eine Auszeichnung für ihre herausragenden Leistungen und ihr Engagement im Rahmen des Fahnen-Projekts Fraunhoferstraße entgegennehmen.
In einem mehrmonatigen Praktikumsprojekt wurden 21 Fahnen für die Fraunhoferstraße gestaltet, welche sich mit den historischen Gegebenheiten und der aktuellen Situation einzelner geschichtsträchtiger Häuser auseinandersetzen. Darüber hinaus wurde eine Postkarten-Reihe mit weiteren historischen Informationen entwickelt. 

Frau Bürgermeisterin Stelzl, Herr Reimann von der Ausstellungs-GmbH, Herr Albrecht von der Straßenwerbegemeinschaft Fraunhoferstraße sowie die Schulleitung überreichten den SchülerInnen Jana Neuffer, Patricia Messerer, Karina Niklas, Michael Raith, Sarah Schindler, Oxana Schwez, Christopher Siedenhans und Veronika Uhlmann eine Anerkennungsurkunde und einen Betrag von je 100 Euro. 



11.10.2008
Stadt vergibt Auszeichnung an unsere Schule


"Eine echte Bereicherung für unsere Stadt", so lautete der Tenor der Laudatio des Oberbürgermeisters Markus Pannermayr, zur Auszeichnung der Fachoberschule.
Im Rahmen einer Feierstunde wurde der Schulleitung und dem Kollegium der Fachschaft Gestaltung hierfür eine Urkunde und ein Scheck über 500 Euro durch eine Abordnung der Stadtverwaltung überreicht.
In zahlreichen Projekten wurde das Stadtbild mit interessanten Gestaltungen und Ideen positiv mitgeprägt. Eine Auswahl hierfür sind:
- Logo der Vhs
- Logo der Stadtbildstelle
- Logo der Fraunhofer-Berufsschule I
- ein Kinderstadtplan
- Gestaltung der Gedenkfeier "60 Jahre Kriegsende"
- Wandgestaltung im Klärwerk (Link)
- Wandgestaltung im Seniorenheim St. Nikola
- Stadtmöbel-Projekt (Link)
- Entwurf zur Rückführung von Epitaphien in St. Peter
- Fahnen für die Fraunhoferstraße und eine Postkartensammlung




Dezember 2007
»Motivation im Praktikum« – Erste Diplomarbeit an unserer Schule 

Im Dezember 2007 fragte Frau Blümel – Studentin am Lehrstuhl für Pädagogik in Regensburg – bei der Schulleitung an, ob sie nicht den praktischen Teil ihrer Diplomarbeit mit dem Thema „Welche Faktoren beeinflussen die Motivation im Praktikum (fpA)?“ im Fachbereich Pädagogik an unserer Schule durchführen dürfte. Nach einem Vorgespräch mit der Schulleitung über das Prozedere nahm Frau Blümel ihre empirische Studie auf.
Es wurden 188 Schüler aus acht Klassen der Fachoberschule über alle Ausbildungsrichtungen hinweg mittels Fragebogen erfasst. Im Mittelpunkt der Untersuchung stand die Fragestellung, wie Aufgaben beschaffen sein müssen, um die Lernmotivation der Praktikanten zu wecken bzw. aufrechtzuerhalten. Folgende Einflussgrößen wurden untersucht:
- Aufgabenvielfalt
- Anforderungspassung
- Aufgabenbedeutung
- Aufgabenkomplexität und
- Selbstständigkeit
Die Untersuchung hat ergeben, dass den stärksten Einfluss auf die Lernmotivation im Praktikum die Anforderungspassung zwischen dem Schwierigkeitsgrad der Aufgaben und eigenen Fähigkeiten, die Aufgabenvielfalt sowie die Aufgabenbedeutung im Sinne von verantwortungsvollen Tätigkeiten haben.
Ein Vergleich der Ergebnisse über die Ausbildungsrichtungen hinweg hat gezeigt, dass sich Gemeinsamkeiten ergeben, aber auch Unterschiede: So ist die Anforderungspassung, also ein realistisches, herausforderndes Anspruchsniveau, für Schüler aller Ausbildungsrichtungen ein zentraler motivierender Faktor. Für Schüler der Fachrichtungen Gestaltung, Soziales sowie Wirtschaft/Verwaltung/ Rechtpflege hat vor allem auch die Aufgabenbedeutung einen besonders entscheidenden Einfluss auf die Motivation im Praktikum.
Aber auch der Praktikumseinsatz in vielfältigen Wirtschaftsunternehmen und sozialen Einrichtungen ermöglicht es den Schülern, mit beruflichen Aufgaben konfrontiert zu werden, die von Echtheitscharakter getragen und für den Ablauf im Unternehmen bzw. in der Einrichtung bedeutsam sind. Um die Leistungs- und Lernmotivation grundsätzlich steigern zu können, empfiehlt die wissenschaftliche Forschungsliteratur insbesondere auch, dass Lernende zunehmend Verantwortung für ihr Handeln übernehmen sowie eine Förderung positiver Selbstbewertung erfahren. 
|