Neu im nächsten Schuljahr: Ausbildungs- richtung ABU

FOSBOS Straubing informiert über die verschiedenen Wege zum (Fach-)Abitur

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Sie kommen von der Real-, Mittel- oder Wirtschaftsschule, zum Teil auch nach der 10. Klasse aus dem Gymnasium. Die zukünftigen SchülerInnen der FOSBOS Straubing haben oftmals auf unterschiedlichen Wegen die Mittlere Reife erlangt. Am vergangenen Samstag konnten sie sich beim großen Infotag über den Weg Richtung (Fach-)Abitur und zugleich auch die neue Ausbildungsrichtung erkundigen.

Beratungslehrer Christian Mocker stellt gleich zu Beginn zwei Charakteristika der Schulart heraus: „Unsere Alleinstellungsmerkmale sind sicherlich zum einen die insgesamt halbjährige fachpraktische Ausbildung in den 11. Klassen der FOS, in der die Schüler intensiv mit der Arbeitswelt in Berührung kommen, zum anderen die verschiedenen Ausbildungszweige, denen sich die SchülerInnen bei ihrem Eintritt in die Schule zuordnen.“ In diesem Zusammenhang wirbt auch Schulleiterin Sonja Padberg neben den schon bestehenden Zweigen Sozialwesen, Technik, Wirtschaft/Verwaltung und Gestaltung für die neu geplante Ausbildungsrichtung Agrarwirtschaft, Bio- und Umwelttechnik. Ihre Idee dabei: die Synergien nutzen, die sich mit Straubing als Standort des Kompetenzzentrums für nachwachsende Rohstoffe und der TU München ergeben. „Da liegt es für mich auf der Hand, dass wir unsere Schüler auf genau diese zukunftsträchtigen Bildungs- und Forschungseinrichtungen vorbereiten! Und wir liegen im Herzen des Gäubodens. Was macht da mehr Sinn als eine auf Ökologie, Landwirtschaft und natürliche Ressourcen ausgerichtete Schulbildung, die zudem sehr praxisorientiert ist?“, begründet sie die Entscheidung, die auch schon von Seiten des Kultusministeriums genehmigt worden ist.

Wer wie lange dann an der FOS oder BOS bleibt, hängt auch davon ab, welchen Schulabschluss er oder sie ablegen will: Genügt die Fachhochschulreife, um an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften – zum Beispiel in Regensburg, Landshut oder Deggendorf – zu studieren, dann sind es zwei Jahre FOS oder ein Jahr BOS. Will man an die Universität, erlangt man in der 13. Klasse FOS oder BOS die fachgebundene oder allgemeine Hochschulreife. Somit sind alle SchülerInnen mit Mittlerer Reife, ob mit oder ohne absolvierter Ausbildung, zugangsberechtigt. Wem das alles zu schnell geht, kann in speziellen einjährigen Vorklassen oder halbjährigen Vorkursen nach den Abschlussprüfungen die notwendigen Grundkenntnisse erwerben und sich den Eintritt in die 11.Klasse FOS bzw. die 12. Klasse BOS erleichtern. Zudem gibt es unterrichtsbegleitende Unterstützung durch Förderkurse und Tutorien.

Für das kommende Schuljahr startet die Anmeldung am 26. Februar.

Nähere Informationen zu den Ausbildungsrichtungen sowie den Anmeldemodalitäten auf www.fosbos-straubing.de oder unter 09421-187760


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Großes Foto: Viele SchülerInnen und Eltern informierten sich über die möglichen Abschlüsse und Ausbildungsrichtungen an der FOSBOS Straubing.

Unterschiedliche Werdegänge, gleiches Ziel:

Sofie Gritsch: „Ich kam von der Realschule Aiterhofen und habe mich für den Sozialzweig der FOS entschieden. Da ich auf jeden Fall Lehramt studieren möchte, habe ich meine Praktikumsstellen dementsprechend gewählt und bin zuerst an die Grundschule St. Jakob, dann zu den Barmherzigen Brüdern. Die Arbeit dort hat mich bestärkt in meinem Berufswunsch. Mir hat es vor allem geholfen, Berührungsängste bei der Arbeit mit beeinträchtigten Menschen abzubauen. So bin ich mir sicher: Ich möchte Lehramt für Sonderpädagogik studieren.“

Fabian Dietl: „Ich kam nach meiner Ausbildung an die FOSBOS Straubing. Nach der Berufsausbildung war der Plan eigentlich nur, das Fachabitur zu machen, aber meine Noten waren gut, da habe ich die 13. Klasse noch mitgenommen. Das elternunabhängige BAföG war da eine große Unterstützung! Als Schülersprecher bin ich auch bei der SMV tätig. Nach dem Abschluss beginne ich ein duales Studium. Die Zusage habe ich schon!“

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