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Ostbayerische Verkehrssicherheitsaktion



Ostbayerische Verkehrssicherheitsaktion „Alkohol und Drogen im Straßenverkehr“

 

 

Die seit 1988 stattfindende „Ostbayerische Verkehrssicherheitsaktion" hat es sich zum Ziel gesetzt, mit Schülerinnen und Schülern Hauptursachen für Verkehrsunfälle zu besprechen. Dazu zählt beispielsweise das Führen eines Fahrzeugs unter dem Einfluss von Alkohol oder von anderen berauschenden Mitteln.

 

Nachdem die Aktion in den letzten beiden Jahren an unserer Schule aufgrund der Corona-Pandemie leider nicht stattfinden konnte, freut es uns, dass wir im Schuljahr 2021/22 wieder mit unseren 11. Klassen daran teilnehmen konnten. Da viele unserer Schülerinnen und Schüler in der 11. Jahrgangsstufe einen Führerschein machen oder bereits gemacht haben, sind sie in einem idealen Alter, um sich mit den Gefahren und Folgen einer Fahrt unter Einfluss von Alkohol oder anderen berauschenden Mitteln auseinanderzusetzen.

 

Polizeihauptmeister Michael Edenhofer von der Polizeiinspektion Straubing, der im Auftrag der Verkehrswacht die Vorträge hielt, wählte für die 90-minütigen Unterrichtseinheiten einen Einstieg, der die Schülerinnen und Schüler sichtlich erschütterte. Ein kurzes Video zeigte eine Partynacht von Jugendlichen mit fatalen Folgen: Der stark alkoholisierte Hauptdarsteller erfasste nachts mit seinem Wagen eine junge Frau, die mit dem Fahrrad unterwegs war, und verwundete diese tödlich - Bilder, die im Gedächtnis bleiben. Im Nachgang wurde unter anderem besprochen, wie der schreckliche Unfall hätte verhindert werden können und welche Auswirkungen Alkoholkonsum auf den Menschen hat.

 

Betrachtet man alle Verkehrsteilnehmer in Deutschland ist fast bei jedem zweiten Nachtunfall Alkohol im Spiel, mindestens jeder fünfte Verkehrstote ist Opfer eines „Alkoholunfalls“. Herr Michael Edenhofer ging aber auch auf andere vermeidbare Unfallursachen ein: Neben überhöhter Geschwindigkeit, dem Führen eines Fahrzeugs unter Medikamenten- und Drogeneinfluss beobachtet die Polizei auch verstärkt mangelnde Aufmerksamkeit, z.B. verursacht durch den Griff zum Handy oder durch zu laute Musik, als Ursache für Verkehrsunfälle.

 

Mit anschaulichen Folien vermittelte Herr Edenhofer wichtige Fakten und ermutigte die Zuhörerschaft durch schülernahe Ausführungen sowie interessante Beispiele aus der polizeilichen Praxis zu einem Erfahrungsaustausch.

 

Wir bedanken uns recht herzlich bei Herrn Polizeihauptmeister Michael Edenhofer für sein großes Engagement bei der viertägigen Verkehrssicherheitsaktion. Bleibt zu hoffen, dass die Sensibilisierung für das Thema durch die Ostbayerische Verkehrssicherheitsaktion dazu beiträgt, dass auf Bayerns Straßen die Anzahl an Unfällen weiter reduziert wird.

 

Verfasst von Aubuger Florian